1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Quierschied

Spielerisch zum Roller-Führerschein

Spielerisch zum Roller-Führerschein

Quierschied. "Ohne Helm geht gar nichts", sagte Heinz Speicher lachend und setzte sich den Kopfschutz auf. Der fünfjährige Kevin und sein vier Jahre alter Bruder Leon hatten ihre Helme schon längst auf. Gespannt warteten die Jungs darauf, dass es endlich losgeht. Sie wollten unbedingt den Rollerführerschein machen. Für Leon stand fest: "Das schaffe ich

Quierschied. "Ohne Helm geht gar nichts", sagte Heinz Speicher lachend und setzte sich den Kopfschutz auf. Der fünfjährige Kevin und sein vier Jahre alter Bruder Leon hatten ihre Helme schon längst auf. Gespannt warteten die Jungs darauf, dass es endlich losgeht. Sie wollten unbedingt den Rollerführerschein machen. Für Leon stand fest: "Das schaffe ich." Er könne schon gut Roller fahren, meinte er selbstbewusst.Hindernissen ausweichenDer Kindergarten Maria Himmelfahrt feierte Sommerfest. Gleichzeitig war Verkehrssicherheitstag. Den organisierte die Verkehrswacht Sulzbach-Fischbachtal. Speicher, Geschäftsführer der Verkehrswacht Saarbrücken, hatte auf dem Multifunktionsfeld im Taubenfeld, nur wenige Meter vom katholischen Kindergarten Maria Himmelfahrt entfernt, einen Roller-Parcours aufgebaut. Und er hatte zwölf Roller mitgebracht. "Bei den Übungen geht es unter anderem darum, dass die Kinder lernen zu balancieren, ihr Gleichgewicht zu halten und Hindernissen auszuweichen", erläuterte der Experte. Josef Seiler, der Vorsitzende der Verkehrswacht, und Geschäftsführer Rüdiger Eckel betonten, es gehe darum, den Kindern Verkehrserziehung spielerisch und auf unterhaltsame Art und Weise näher zu bringen. Seiler machte deutlich: "Für uns ist es besonders wichtig, dass wir auch die Eltern mit unserer Aktion erreichen." Deshalb sei die Kombination mit dem Sommerfest ideal. Denn für die Kleinen seien die Großen Vorbilder. Bei den Erwachsenen könnten sich die Kinder das richtige Verhalten abschauen. Kinder seien nun mal die schwächsten Verkehrsteilnehmer, sagte Susanne Komes, die Leiterin des Kindergartens. Und deshalb sei es ein wichtiger Teil der Arbeit, die Kinder frühzeitig auf die Gefahren aufmerksam zu machen.Zauberer trat aufDabei gehe es weniger um das Kennenlernen der Verkehrsregeln und der Schilder. Vielmehr solle die Mobilität der Kinder auf spielerische Art gefördert werden. Für die Mädchen und Buben war der Parcours kein allzu großes Problem. Schnell hatten sie die Übungen drauf. Und zur Belohnung gab es für alle Teilnehmer den Blinki-Roller-Führerschein. Zum Verkehrssicherheitstag hatte die Verkehrswacht auch den Zauberer Robin Gaube und den Liedermacher Wolfgang Winkler mitgebracht. Beide hatten auch jede Menge Tipps für die Kinder zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr, die sie spielerisch beziehungsweise musikalisch rüberbrachten.