SPD will über Auslastung von Kindertagesstätten beraten

SPD will über Auslastung von Kindertagesstätten beraten

Die SPD-Fraktion hat die Verwaltung aufgefordert, bei der Gemeinderatssitzung am heutigen Donnerstag (24. November) ab 18 Uhr im Rathaus über die aktuellen Fallzahlen und die Auslastung der Kindertagesstätten und Kindergärten in der Gemeinde zu berichten. "In jüngster Zeit mehren sich Anfragen und Beschwerden, dass es offenbar derzeit nicht möglich ist, verlässlich darüber Auskunft zu geben, ob man einen Platz in einer Kindertagesstätte erhält oder nicht", sagt SPD-Fraktionssprecher Stephan Schmidt, "Verdruss entsteht natürlich insbesondere dann, wenn beide Elternteile wieder arbeiten möchten, es bei der Unterbringung und Versorgung der Kinder aber keine Planungssicherheit gibt." Die SPD geht davon aus, dass es Engpässe geben könnte, die Verwaltung und Rat ergründen und mit geeigneten Maßnahmen beheben müssen. "Denn Quierschied ist beileibe kein Einzelfall. Durch Zuwanderung von Kriegsflüchtlingen, EU-Wanderungsbewegungen und eine Wanderung vom ländlichen Raum hin zu den Städten sind alle Prognosen für KITA- und Kiga-Plätze hinfällig geworden", sagt Schmidt, "in vielen Kommunen gibt es derzeit einen Bedarf an zusätzlichen Plätzen, insbesondere im Regionalverband Saarbrücken". Dort gehe man davon aus, dass aktuell für Kinder im Alter unter sechs Jahren etwa 1000 Plätze mehr zur Verfügung gestellt werden müssen als noch 2008. "Das ist einerseits erfreulich", so Schmidt abschließend, "andererseits müssen damit aber auch die baulichen und personellen Rahmenbedingungen einhergehen. Das wiederum wird allerdings sehr viel Geld kosten."

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