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Sie warnen vor Trickbetrügern

Quierschied. Nach Friedrichsthal gibt es nun auch in der Gemeinde Quierschied ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater. Am Ende einer dreimonatigen Ausbildung wurden vor wenigen Tagen Ursel Aldaq, Rosemarie Klein, Roswitha Krüger, Peter Dörr, Jürgen Hennig und Knut Müller verpflichtet Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Quierschied. Nach Friedrichsthal gibt es nun auch in der Gemeinde Quierschied ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater. Am Ende einer dreimonatigen Ausbildung wurden vor wenigen Tagen Ursel Aldaq, Rosemarie Klein, Roswitha Krüger, Peter Dörr, Jürgen Hennig und Knut Müller verpflichtet. Zum Aufgabengebiet der Seniorensicherheitsberater zählt unter anderem die Unterrichtung über Gefahren insbesondere durch Trickbetrüger und Einbrecher. "Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen für Senioren sollen den speziellen Belangen der älteren Menschen angepasst werden", sagt die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall. Aufgrund der demografischen Entwicklung werde der Bevölkerungsanteil der über 60-Jährigen in den kommenden Jahren weiter steigen. Klar sei aber auch, dass Senioren immer mobiler und aktiver werden und verstärkt am öffentlichen Leben teilnehmen wollten. Trotzdem herrsche ein verstärktes Sicherheitsbedürfnis und Angst vor der gleichfalls ansteigenden Kriminalität vor. Gerade diese werde oft als persönliche Bedrohung empfunden, was zum Rückzug aus dem öffentlichen Leben, Isolierung und Vereinsamung führen könne. Lawall: "Dieser Entwicklung gilt es in enger Zusammenarbeit mit der Polizei entgegenzuwirken." Interessierte können die Seniorensicherheitsberater zu Vorträgen einladen. Der Einsatz ist kostenlos. Die Kontaktaufnahme kann über die Seniorensicherheitsberater oder die Integrationsbeauftragte der Gemeinde, Waltraud Spaniol, Telefon (0 68 97) 961-133, erfolgen.