Ideen gegen den Corona-Blues Wenn die Sauna zu Besuch kommt

Quierschied · Der Lockdown vergällt einem derzeit fast alles, was Spaß macht. Was tun also gegen den Corona-Blues? Zum Beispiel eine Sauna für zu Hause mieten. SZ-Redakteur Oliver Schwambach hat’s ausprobiert.

                                   Eine Fasssauna, ein Anhänger, zwei Spanngurte zum Sichern – und fertig ist die fahrbare Sauna. Der Schornstein wird übrigens zum Transport immer abmontiert, damit die rollende Schwitztonne auch unter niedrigen Brücken durchflutscht.

Eine Fasssauna, ein Anhänger, zwei Spanngurte zum Sichern – und fertig ist die fahrbare Sauna. Der Schornstein wird übrigens zum Transport immer abmontiert, damit die rollende Schwitztonne auch unter niedrigen Brücken durchflutscht.

Foto: Oliver Schwambach

Zu allem Übel ist dieses vermaledeite Virus ja auch noch ein ganz mieser Spielverderber. Kino, Konzert, Theater, Museum, essen gehen – fast alles, was sonst Spaß macht, hat seit Monaten Zwangspause. Auch die Saunen sind dicht. Dabei ist die Saunasehnsucht just bei dem Dauerschmuddelwetter immens. Doch hat man eine kluge Frau, hat man auch Rat. Zumal, wenn diese gut im saarländischen Facebook vernetzt ist; also jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt... In diesem Fall die Bekannte der Schwägerin einer Kollegin oder so. Welche genau von denen sich kürzlich das Saunafass gemietet hat, konnte ich mir nicht wirklich merken. „Aber sie war begeistert“, sagt meine Frau.