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Regen kann vorweihnachtliche Stimmung nicht vermiesen

Regen kann vorweihnachtliche Stimmung nicht vermiesen

Sulzbachtal/Fischbachtal. Auch wenn es abgedroschen klingt: Als es am vergangenen Samstag dunkel wurde, nahm der Betrieb auf den Advents- und Weihnachtsmärkten in unserer Region zu, die Stimmung wurde festlich. Den ganzen Tag über hatte es leicht geregnet. Doch davon ließen sich die Standbetreiber und auch die Besucher die vorweihnachtliche Stimmung nicht vermiesen

Sulzbachtal/Fischbachtal. Auch wenn es abgedroschen klingt: Als es am vergangenen Samstag dunkel wurde, nahm der Betrieb auf den Advents- und Weihnachtsmärkten in unserer Region zu, die Stimmung wurde festlich. Den ganzen Tag über hatte es leicht geregnet. Doch davon ließen sich die Standbetreiber und auch die Besucher die vorweihnachtliche Stimmung nicht vermiesen. Die Kessel mit Glühwein dampften, es duftete nach Lebkuchen und frischen Waffeln. Überall gab es viel zu schauen und zu staunen, aber auch zu kaufen und zu lauschen. In Friedrichsthal standen die Buden rund ums Rathaus. Ab dem späten Nachmittag wurde die Fassade des historischen Gebäudes angestrahlt, immer wieder in unterschiedlichen Farben. "Das war ein beeindruckendes Schauspiel", meinte Andreas Six vom Karnevalsverein blau-weiß. Eigentlich wollte die Familie Six ihre Pferde zum Markt mitbringen. Doch das Wetter war zu schlecht. Wie in all den Jahren zuvor lautete beim 33. Kaltnaggischer Weihnachtsmarkt das Motto wieder: "Ein Dorf hilft helfen". Der Ortsinteressenverein Herrensohr war der Veranstalter. Rund um den riesigen, beleuchteten und geschmückten Tannenbaum auf dem Platz vor der Kirche St. Marien spielte sich das vorweihnachtliche Treiben ab. Stundenlang kutschierten zwei Pferde die Kinder durch die Straßen. Die hatten an der wackeligen Kutschfahrt ihren Spaß. Auch beim 15. Fischbacher Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz hatte der Organisator, die Arbeitsgemeinschaft Ortsrat und Vereine, an die kleinen Besucher gedacht. Unter anderem konnten sie am frühen Nachmittag in der Fischbachhalle basteln. Heiß begehrt waren am Vorabend zum ersten Advent überall Adventskränze und Mistelzweige. In Göttelborn hatten Vereine und Verbände ihre Stände ebenfalls auf dem Marktplatz aufgebaut. Zum zweiten Mal erstreckte sich das vorweihnachtliche Treiben über zwei Tage. Der 28. Hühnerfelder Adventsmarkt auf dem Karl-Holzer-Platz, organisiert von der Aktionsgemeinschaft Behindertenarbeit Hühnerfeld-Brefeld, war gestern. Er stand wie der Kaltnaggischer Weihnachtsmarkt ganz im Zeichen des guten Zwecks. Überall lag viel weihnachtliche Musik in der Luft. Und auf allen Märkten waren Mädchen und Buben der Kindergärten und Schulen in die Programmgestaltung eingebunden. Sie sangen, tanzten oder führten kleine Stücke auf. Und natürlich stattete der Nikolaus allen Märkten seinen Besuch ab. Und egal wo er hinkam, hatte er viel zu tun. Für alle Kinder hatte er was dabei: gefüllte Tüten, Weckmänner, Äpfel oder kleine Schokoladen-Nikoläuse. ll