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Quierschieder SPD setzt Schwerpunkte und ehrt Mitglieder

Quierschieder SPD setzt Schwerpunkte und ehrt Mitglieder

Sie tun viel, doch ihre Leistungen werden oft wenig beachtet: Vereine, Organisationen und Einzelpersonen, die sich im sozialen Bereich engagieren und im vorigen Jahr insbesondere in der Betreuung von Flüchtlingen wichtige Integrationsarbeit leisteten. Sie standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Quierschieder SPD im Café Thomé.

Der Vorsitzende Karl-Heinz Lander dankte allen, die sich mit beispiellosen Engagement dafür einsetzen, dass sich diese schutzbedürftigen Menschen in Quierschied wohlfühlen. In seinem Rückblick auf 2015 stellte Lander viele positive Entwicklungen vor, die auch von den Sozialdemokraten maßgeblich mitgestaltet worden seien und weiter werden sollen.

Ein zentrales Thema war die Weiterentwicklung der Ortsmitte Quierschied und hierbei insbesondere die Planung eines Veranstaltungssaales. Dort soll in Kürze der Auftrag an einen Generalunternehmer erfolgen. Lander dankte in diesem Zusammenhang besonders der Ende des Monats aus dem Amt scheidenden Bürgermeisterin Karin Lawall . "Die Gemeinde hat sich in den letzten acht Jahren positiv weiterentwickelt", zog Lander die Bilanz der Arbeit seiner Genossin.

Lander sprach aber auch schwierigere Themen an. Bezüglich der Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Musikschule Sulzbach-/Fischbachtal erläuterte er die Hintergründe und stellte fest: "Eine weitere finanzielle Beteiligung von Quierschied an der Musikschule hängt davon ab, ob sich diese in einem vertretbaren Rahmen hält."

Bürgermeisterin Lawall hob in ihrer Ansprache hervor, dass sich die Einwohnerzahl seit 2014 nicht verringert habe. "Quierschied hat eine gute Lebensqualität, und es hat sich ein echtes Wir-Gefühl eingestellt", sagte Lawall und bedankte sich für die Unterstützung durch ihre Partei sowie aller Bürgerinnen und Bürger, die sie während ihrer Amtszeit positiv begleitet haben.

Für langjährige Mitgliedschaft in der SPD wurden Klaus Fitzner und Gudrun Scherer (jeweils 50 Jahre), Wolfgang Desgranges, Engelbert Laub und Klaus Schwarz (jeweils 40 Jahre) sowie Gisela Schneider und Karin Strauch (jeweils 25 Jahre) mit Urkunde und Anstecknadel geehrt.