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Es geht voran
Gemeinde bietet Kindern mehr Platz zu spielerischer Entfaltung

Quierschied. Mit den nun zusätzlichen rund 400 Quadratmetern wurde die Grundfläche der Villa Regenbogen nahezu verdoppelt. Die Arbeiten sind im Zeitplan.

Die Arbeiten am Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Villa Regenbogen gehen zügig voran. Im Anschluss an die Rohbauphase steht im Moment die Dämmung der Außenfassade an, der folgt die Farbgebung. Das teilt die Gemeinde mit.


„Hier nehmen wir mit Grün, Orange und Lila den Namen der Einrichtung und die Gestaltung des bestehenden Gebäudes auf“, erklärt Architekt Jörg Schmitz. Im Inneren laufen die Arbeiten an der Verlegung von Estrich und Fußbodenheizung. Danach folgen die weiteren Innenausbauten. „Bislang sind wir absolut im Zeitplan“, so Schmitz weiter, „der sieht vor, dass wir im Dezember fertig sind. Ich sehe derzeit keinen Grund, warum wir das nicht schaffen sollen“.

Zwei neue Gruppen- und Förderräume werden dann jeweils eine weitere Kindergarten- und Krippengruppe aufnehmen. Dazu entstehen ein Essbereich, ein Elternsprechraum sowie Abstell- und WC-Räume. „All das ist ebenso vorgeschrieben, wie die Erweiterung des Personalraumes“, erklärt der Architekt. Denn das Personal wird aufgestockt. Vier Vollzeit- und zwei Teilzeitarbeitsplätze entstehen neu. Die Stellenausschreibung läuft.



„Wir freuen uns natürlich, wenn die neuen Räume fertig sind“, erklärt Silke Büch, die Leiterin der Kita Villa Regenbogen, „die Arbeiten haben unseren täglichen Ablauf nicht gestört. Am Anfang war es für die Kinder sehr interessant, den Baggern und Kränen zuzuschauen“. Mit den nun zusätzlichen rund 400 Quadratmetern wurde die Grundfläche der Villa Regenbogen nahezu verdoppelt.

Die Erweiterung wurde wegen der entgegen aller Prognosen der vergangenen Jahre erfreulicherweise gestiegenen Nachfrage nach Kindergarten- und Krippenplätzen erforderlich. Die Maßnahme wird rund eine Million Euro kosten, die zu zwei Dritteln über Fördermittel abgedeckt sind. Ein Drittel kommt aus dem Quierschieder Haushalt.

„Ich freue mich auch, dass zahlreiche Quierschieder Unternehmen bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden konnten“, sagt Bürgermeister Lutz Maurer, „Kitas und Schulen sind für unsere Gemeinde von grundlegender Wichtigkeit. Diese zukuntsgerichtete Aufgabe mit ortsansässigen Unternehmen angehen zu können, macht derartige Maßnahmen zu einem gelungenen Gesamtprojekt“. Denn nicht nur in der Villa Regenbogen wird investiert. Auch die Kita Maria Himmelfahrt soll grundsaniert werden. Heizung, Fenster und Brandschutz stehen dort auf der Liste der notwendigen Arbeiten. Fast 400 000 Euro sind dafür eingeplant. „Das Bistum als Träger und der beauftragte Architekt sind in der Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen“, erklärt Maurer, „die Gemeinde wird sich auch hier mit rund 100 000 Euro beteiligen“. Die Ausstattung mit altersgerechten Bildungsangeboten ist ein wichtiger Standortfaktor für Kommunen. Quierschied nimmt die Herausforderung an.