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Wildschweinplage
Probleme mit Schwarzkitteln sollen nachhaltig gelöst werden

Wildschweine können große Schäden anrichten.
Wildschweine können große Schäden anrichten. FOTO: dpa / Jens Büttner
Quierschied. Auf Initiative von Bürgermeister Lutz Maurer trafen sich Vertreter des Umweltministeriums, des Saarforstes und der Gemeinde zum runden Tisch im Quierschieder Rathaus. Das meldete jetzt die Gemeindeverwaltung.

Themen waren die in den letzten Jahren massiv gewachsene Population der Wildschweine und die aktuellen Schäden, die von den Tieren im gesamten Gemeindegebiet angerichtet werden. „Es war ein sehr sachlicher Austausch von Meinungen und Informationen. Ich danke hier auch Umweltminister Reinhold Jost, der für die Probleme vor Ort immer ein offenes Ohr hat“, berichtete Maurer von dem Gespräch, an dem auch die Naturschutzbeauftragten aus Quierschied, Fischbach-Camphausen und Göttelborn teilnahmen. Bei dem gut zweistündigen Treffen wurden Ursachen analysiert, Auswirkungen beschrieben und Lösungsmöglichkeiten besprochen. „Es ging nicht darum, dem jeweils anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben, sondern eine gemeinsame Lösung eines Problems zu finden, das viele Menschen in unserer Gemeinde betrifft“, so Maurer weiter. Die verschiedenen Lösungsansätze werden nun noch einmal geprüft, weil hierbei teilweise auch die Mitwirkung anderer Institutionen und Behörden notwendig sein kann. Außerdem wolle man nicht nur eine kurzfristige Entlastung, sondern versuche, eine Möglichkeit zum nachhaltigen Umgang mit dem Schwarzwild zu finden.