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Minister sagt Quierschied Hilfe bei Beseitigung der Unwetterschäden zu

Minister sagt Quierschied Hilfe bei Beseitigung der Unwetterschäden zu

Quierschied. Vor wenigen Tagen hatte die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall Ministerpräsident Peter Müller angeschrieben und um Hilfe bei der Beseitigung der Unwetterschäden vom 3. Juli gebeten. Auf rund 1,4 Millionen Euro hatte Lawall die Schäden für die Gemeinde beziffert (wir berichteten)

Quierschied. Vor wenigen Tagen hatte die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall Ministerpräsident Peter Müller angeschrieben und um Hilfe bei der Beseitigung der Unwetterschäden vom 3. Juli gebeten. Auf rund 1,4 Millionen Euro hatte Lawall die Schäden für die Gemeinde beziffert (wir berichteten). Am Donnerstag hatte Karin Lawall einen Gesprächstermin in Sachen Unwetterhilfe bei Innenminister Klaus Meiser (Foto: SZ). Dieser erklärte gestern: "Natürlich werde ich meiner Heimatgemeinde gern mit Zuschüssen und auch mit der Genehmigung von erforderlichen Sonderkrediten helfen." Meiser erinnerte an die Zusage aus dem Innen- und Umweltministerium, im Zuge der Umgestaltung der Ortsmitte mit einer Förderung von bis zu 800 000 Euro zu helfen. Diese Zusage bleibe selbstverständlich bestehen. Das Geld könne dann fließen, wenn entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden. Davon zu unterscheiden seien die nun entstandenen Unwetterschäden. Hier müsse die Gemeinde eine endgültige Konzeption vorlegen. Bei der Verwirklichung, zu der auch ein funktionierendes Rathaus gehöre, werde er ebenfalls finanziell behilflich sein. Meiser erklärte zudem: Auch Ministerkollege Stefan Mörsdorf werde die Gemeinde bei der Sanierung von Uferböschungen und Bachläufen finanziell unterstützen. Experten aus dem Umweltministerium würden sich in den nächsten Tagen die Schäden anschauen. Danach könnten Einzelheiten besprochen werden. Weiterhin erinnerte Meiser daran, dass er der Gemeinde bereits 20 000 Euro zukommen ließ für Ersatzbeschaffungen von Ausrüstungsgegenständen für die Feuerwehr. Meiser: "Sind die Kosten für Beschaffungen höher, werde ich auch Mehrkosten zahlen." Schließlich müsse die Einsatzfähigkeit der Wehr gewährleistet sein. ll