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Malermeister Dirk Daniel ist der neue Straußebub

Malermeister Dirk Daniel ist der neue Straußebub

Quierschied. Die Fahrgeschäfte sind vom Quierschieder Marktplatz verschwunden. Der Alltag ist wieder eingekehrt in der Ortsmitte. Mit der Martini-Kirmes ist das letzte große Volksfest dieses Jahres vorbei. Drei Tage lang ging es rund im Ort. Für die Mitglieder des Kittelclubs Quierschied ist die Martini-Kirmes das höchste Fest im Jahr

Quierschied. Die Fahrgeschäfte sind vom Quierschieder Marktplatz verschwunden. Der Alltag ist wieder eingekehrt in der Ortsmitte.Mit der Martini-Kirmes ist das letzte große Volksfest dieses Jahres vorbei. Drei Tage lang ging es rund im Ort. Für die Mitglieder des Kittelclubs Quierschied ist die Martini-Kirmes das höchste Fest im Jahr. Am Samstag feierten sie in der Jahnturnhalle mit vielen Gästen den Kirmeseröffnungsball. DJ Joachim sorgte für die passende Unterhaltung. Am Kirmesmontag tanzten die Kittelbrüder und -schwestern nach guter Tradition den Hammel aus. Vom Vereinslokal, dem Gasthaus zur Hopfenblüte, marschierte die bunte Schar, angeführt vom letztjährigen Straußebub Jürgen Müller, durch den Ort zum Hof der Taubenfeldschule. Unterwegs gab es am Rathaus vom Ersten Gemeindebeigeordneten Karl-Heinz Lander einen Schnaps zum Aufwärmen. Es war nass-kalt, der Regen war ständiger Begleiter. Die Kittelbrüder sind ja einiges gewöhnt. Aber wie sagte Toni Schreiner: "So schlechtes Wetter hatten wir schon lange nicht mehr." Doch die fröhlichen Gesellen ließen sich die Stimmung nicht vermiesen. Eine halbe Stunde marschierten sie im Kreis - die einen mit Regenjacken, die anderen mit Regenschirm -, bis der Zunder endlich abgebrannt war und die Flasche fiel. "Der Hammel war schon langsam ungeduldig geworden", sagte lachend Gerd Groß, der das Spektakel moderierte. Dirk Daniel, der Chef des Quierschieder Gewerbevereins, hatte zu diesem Zeitpunkt den Kirmesstrauß in der Hand. "Malermeister Dirk vom Bahnhof ist der neue Straußebub", rief Groß. Nach der Zeremonie ging es zuerst zur Jahnturnhalle, dann zum Gasthaus Didion. Dort wurde dann beim Schlachtfest bis in den frühen Morgen gefeiert. ll