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Lutz Maurer ist einziger Kandidat für das Amt des Quierschieder Bürgermeisters

Quierschied. Nachdem sein Mitbewerber Dirk Noll die nötigen 99 Unterstützerunterschriften nicht zusammenbekam, ist der 50-jährige Lutz Maurer nun einziger Bewerber um die Nachfolge von Karin Lawall. SPD und CDU haben ihm ihre Unterstützung fest zugesagt. Patric Cordier

Wenn am 31. Mai dieses Jahres die Quierschiederinnen und Quierschieder zu den Wahlurnen gehen, um ihren neuen Bürgermeister zu bestimmen, werden sie auf ihrem Wahlzettel nur einen Namen finden. "Der Bewerber Lutz Maurer hat die erforderliche Anzahl Unterstützerunterschriften bekommen", erklärte Axel Matheis, der stellvertretende Wahlleiter der Gemeinde, am vergangenen Donnerstag kurz nach 18 Uhr. Wenige Minuten nach Abschluss der Zeichnungsfrist hatte er zunächst beide Bewerber über ihr Ergebnis informiert. Für eine Zulassung zur Wahl sind bei parteilosen Interessenten 99 Unterstützer nötig. Bewerber Dirk Noll hat diese gesetzliche Hürde nicht meistern können. "Natürlich ist eine gewisse Enttäuschung jetzt da", sagte Noll gegenüber unserer Zeitung, "aber ich bin auch stolz, dass sich nach so kurzer Zeit bereits 63 Menschen für mich ausgesprochen haben". Noll will das Ergebnis jetzt "erst einmal sacken lassen", sein politisches Engagement will er aber fortführen. "Lutz Mauer wird ein schweres Erbe antreten", sagt Noll in Richtung des Kandidaten, "dafür wünsche ich ihm viel Glück".

Bis zuletzt wurde in Quierschied spekuliert, ob nicht eine Partei oder politische Organisation, die im Gemeinderat, Land- oder Bundestag vertreten ist, doch noch einen Wahlvorschlag unterbreitet. Dieser hätte keiner Unterstützerunterschriften bedurft - er blieb aber aus. Der Gemeindewahlausschuss wird in seiner Sitzung am nächsten Dienstag also nun noch einmal die vorliegenden Listen prüfen. Eine Formsache. Danach ist Lutz Maurer dann offiziell Kandidat für das Amt des Quierschieder Bürgermeisters.

"Es ist ein Ergebnis, wie ich es mir gewünscht habe. Es zeigt eine breite Zustimmung in der Bevölkerung", sagt Maurer, der es nach eigenen Angaben auf 277 Unterschriften gebracht hat. "Nach Ostern werde ich damit beginnen, mich und meine Ideen in allen Gemeindeteilen persönlich vorzustellen. Wichtig ist es jetzt, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, zur Wahl zu gehen", so Maurer.

Denn auch, wenn es jetzt nur einen Kandidaten geben wird, eine Wahl haben die Quierschiederinnen und Quierschieder trotzdem. Neben dem Namen Lutz Maurer wird man ein Ja- und ein Nein-Feld finden. Maurer hofft auf viele Ja-Stimmen als Basis für seine Arbeit im Rathaus.