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Jetzt hat Göttelborn sein Jugendzentrum

Jetzt hat Göttelborn sein Jugendzentrum

Göttelborn. Die Hausmeisterwohnung an der Grundschule Göttelborn erstrahlt in neuem Glanz. In den vergangenen Monaten wurde das Gebäude im Rahmen eines Projektes der Erwerbslosenselbsthilfe (ESH) Püttlingen mit Ein-Euro-Jobbern zu einem Jugendzentrum umgebaut. Alle Räume wurden saniert, es gibt neue Bodenbeläge, einen frischen Anstrich, neue Rohre und Elektroleitungen

Göttelborn. Die Hausmeisterwohnung an der Grundschule Göttelborn erstrahlt in neuem Glanz. In den vergangenen Monaten wurde das Gebäude im Rahmen eines Projektes der Erwerbslosenselbsthilfe (ESH) Püttlingen mit Ein-Euro-Jobbern zu einem Jugendzentrum umgebaut. Alle Räume wurden saniert, es gibt neue Bodenbeläge, einen frischen Anstrich, neue Rohre und Elektroleitungen. Und es wurde auch eine kleine Küche eingebaut. Rund 12 000 Euro kostete das die Gemeinde. Bei der offiziellen Übergabe des Hauses an den Verein "Göttelborner Jugendzentrum" sprach Quierschieds Bürgermeisterin Karin Lawall von einem "guten Tag für die Göttelborner Jugend". "Wir haben noch einiges zu tun. Vor allem bei der Inneneinrichtung", erklärte Steven Albrecht. So wolle man noch Spiele wie Billard, Dart und Tischfußball anschaffen. Der 20-jährige Auszubildende zum Gebäudereiniger ist der 1. Vorsitzende des Vereins Jugendzentrum Göttelborn. Der Verein ist der Träger des Juz und wird es eigenverantwortlich verwalten. 25 Mitglieder hat der Verein. Der Vorstand besteht aus neun Leuten. Ihnen steht Theo Koch vom Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung (juz united) mit Rat und Tat zur Seite. Ortsvorsteher Peer Saar hatte sich gemeinsam mit Birgit Biehl - die stellvertretende Leiterin des Hauptamtes der Gemeinde hatte die Idee für das Projekt mit der ESH - für die Schaffung des Jugendzentrums eingesetzt. "Das war eines unserer Versprechen im Wahlkampf", so der Sozialdemokrat. Fast zehn Jahre lang habe die Jugendarbeit brach gelegen, weil es keine geeigneten Räume gab. Saar: "Ich bin froh, dass diese Zeit jetzt vorbei ist." Karin Lawall machte klar: "Die Verwirklichung des Projektes war nur dank der Kooperation mit der Erwerbslosenselbsthilfe möglich. Allein hätten wir das nicht leisten können." Auf rund 200 Quadratmetern bietet das neue Juz im Erdgeschoss einen großen Aufenthaltsraum, eine Küche und ein Büro. Im Keller sind die Toiletten und drei Räume. Ein Raum soll an Vereine vermietet werden. Das Jugendzentrum soll drei Mal in der Woche geöffnet sein. Nach den Sommerferien soll der Betrieb beginnen. Und noch etwas haben einige Vorstandsmitglieder vor: Sie wollen die Juleica machen. Das ist die Abkürzung für die Jugendleiter-Card. Sie ist ein Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit.