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,,Ich erwarte eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent“

,,Ich erwarte eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent“

An diesem Sonntag wählen die Quierschieder Bürgerinnen und Bürger ihren neuen Bürgermeister. Einziger Kandidat ist Lutz Maurer. Drei Fragen hat SZ-Redakteur Thomas Feilen diesbezüglich der noch bis Anfang nächsten Jahres amtierenden Bürgermeisterin Karin Lawall gestellt.

Es gibt nur einen Kandidaten: Warum sollen die Bürger überhaupt noch wählen?

Karin Lawall : Die Direktwahl des Bürgermeisters beinhaltet aktive Teilnahme an der Demokratie vor Ort. Es geht schließlich um die Person, die in den nächsten acht Jahren maßgeblich für die Entwicklung der Gemeinde Verantwortung tragen wird. Auch wenn nur ein einziger Kandidat zur Wahl steht, so haben die Wahlberechtigten eine Wahlmöglichkeit, ob sie den Kandidaten unterstützen (Ja-Stimme) oder ihn ablehnen (Nein-Stimme). Der Kandidat selber erhält mit den Stimmen der Bevölkerung eine bessere Legitimation als bei einer Wahl durch den Gemeinderat.

Für wie wichtig halten Sie eine hohe Wahlbeteiligung für die Gemeinde und deren Selbstständigkeit?

Karin Lawall : Ich appelliere an alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und am Sonntag wählen zu gehen. Mit einer hohen Wahlbeteiligung geben die Bürgerinnen und Bürger dem neuen Bürgermeister eine Vertrauensbasis, die ihn stärken wird und die ganz wichtig ist für seine verantwortungsvolle Aufgabe. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt auch unsere Gemeinde. Sie dokumentiert nach außen eine aktive Bürgergesellschaft, die ihre Zukunft weiterhin eigenständig gestalten möchte.

In welcher Höhe erwarten Sie die Wahlbeteiligung am Sonntag?

Karin Lawall : Ich erwarte eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent.