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Hallenbad schlägt weiter hohe Wellen

Hallenbad schlägt weiter hohe Wellen

Quierschied. Die geplante Schließung des Quierschieder Hallenbades hat in der Gemeinde hohe Wellen geschlagen. Nachdem vor einigen Wochen der Arbeitskreis Haushaltssanierung einstimmig vorgeschlagen hatte, das Hallenbad zum Ende der Wintersaison zu schließen, hat sich Widerstand formiert

Quierschied. Die geplante Schließung des Quierschieder Hallenbades hat in der Gemeinde hohe Wellen geschlagen. Nachdem vor einigen Wochen der Arbeitskreis Haushaltssanierung einstimmig vorgeschlagen hatte, das Hallenbad zum Ende der Wintersaison zu schließen, hat sich Widerstand formiert. Der Kneippverein, die DLRG-Ortsgruppe, der Verein "Hilfe durch Sport", der Förderverein Quierschieder Bäder und das Gesundheitszentrum La Vita haben sich zur Vereinigung Pro Hallenbad zusammengetan. Heute um 17.30 Uhr wollen Mitglieder der Vereinigung auf dem Triebener Platz gegen die Pläne protestieren. Um 18 Uhr ist im Rathaus eine Sitzung des Kultur- und Finanzausschusses. Dabei wird über die Schließung des Bades diskutiert. Bürgermeisterin Karin Lawall hat Vertreter der Vereinigung zu der Sitzung eingeladen. Im Namen von Pro Hallenbad erklärt Bernd Keßler: "Wir wollen mit unserem Protest darauf aufmerksam machen, dass bei einer Schließung des Bades für 150 Kneippianer zukünftig in Quierschied ihre Wassergymnastik entfällt. Die DLRG, bei der seit Bestehen des Hallenbades 2000 Kinder das Frühschwimmerabzeichen Seepferdchen erwarben, kann einpacken. Ebenso von der Schließung betroffen ist der Verein Hilfe durch Sport, der seinen vier Gruppen mit 80 Personen dann das Aus zu erklären hat."Künftig TrockenübungenBetroffen seien auch die vom Gesundheitsstudio La Vita jährlich im Hallenbad betreuten acht Erwachsenenkurse und drei Babykurse, mit insgesamt 2000 Personen. Sie müssten künftig wohl Trockenübungen machen. Keßler: "Wenn es dazu kommt, dass der Schlüssel des Hallenbades abgezogen werden muss, sollten die Ausschussmitglieder wissen, dass nicht nur einfach eine Halle geschlossen wird, sondern ein lebendiges Netzwerk in der Gemeinde sein Ende findet." ll