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Grabschändung: Noch keine heiße Spur

Grabschändung: Noch keine heiße Spur

Auch fünf Tage nach der Schändung von 37 Gräbern auf dem Friedhof Fischbach (wir berichteten) lagen der Quierschieder Verwaltung und dem Sulzbacher Kriminaldienst am gestrigen Freitag noch keine Hinweise auf den oder die Täter vor. Dabei hat die Gemeinde für Tipps , die zur Ergreifung der Schmierer führen, eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Mit grüner und roter Lackfarbe hatten Unbekannte Grabsteine und Gedenkkreuze verschandelt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. "Bei uns sind bislang nur Fragen von Betroffenen eingegangen, wie man die Farbe wieder entfernen kann", sagt Axel Matheis, Hauptamtsleiter der Quierschieder Verwaltung, "wir haben uns bei Fachfirmen und anderen Kommunen erkundigt, die ebenfalls schon von solchen Aktionen betroffen waren. Oft hilft der Einsatz von Heißluft- oder Heißdampfgeräten.

Wer sich nicht sicher ist, kann sich an Steinmetze oder Grabsteinmacher wenden."

Für weitere Informationen und als Anlaufstelle für mögliche Hinweise bleibt weiterhin die Telefonnummer (06897) 961-103 im Rathaus geschaltet. Die Polizei nimmt Hinweise unter Tel. (06897) 933-0 entgegen.