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Start nach den Ferien
Genossen begrüßen die Wahlfreiheit

Sie schauten sich in der Schule um (von links): Petra Diehl, Manuela Jung, Martina Thielmann, Britta Hess, Klaudia Jochum und Harald Tinnes.
Sie schauten sich in der Schule um (von links): Petra Diehl, Manuela Jung, Martina Thielmann, Britta Hess, Klaudia Jochum und Harald Tinnes. FOTO: SPD Quierschied
Quierschied. Delegation der Quierschieder SPD zu Besuch im Taubenfeld. Hier startet die Gebundene Ganztagsschule.

Nach den Sommerferien startet in Quierschied die Gebundene Ganztagsschule. Aus diesem Anlass, aber auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Situation vieler Schulen im Land, führten Vertreter der örtlichen SPD ein Gespräch mit der neuen Schulleiterin Martina Thielmann, der Organisationsleiterin Petra Diehl und der Didaktikleiterin Manuela Jung.


Britta Hess, die Vorsitzende der SPD Quierschied, Karin Lawall, Vorstandsmitglied sowie die Ratsmitglieder Klaudia Jochum und Harald Tinnes wollten wissen, welche Veränderungen die Gebundene Ganztagsschule für Lehrer, Schüler und Eltern bringt, wie die Schule der Zukunft aussehen soll, und wie es im Taubenfeld um die Themen Gewalt und Werteverlust steht. Die Genossen, so Britta Hess, hätten das Projekt von Anfang an unterstützt. Es ist die erste Ganztagsschule in unserer Region und damit haben die Eltern endlich eine echte Wahlfreiheit, wie die Partei meldet.

Einigkeit bestand darüber, dass bei den veränderten gesellschaftlichen und familiären Strukturen insbesondere für Alleinerziehende als auch für Eltern die beide berufstätig sind, eine gute ganztägige Bildung und Betreuung die richtige bildungspolitische Antwort ist. Dazu gehören in der Ganztags-Schulpraxis ein warmes Mittagessen ebenso wie eine individuell fördernde Hausaufgabenhilfe und verschiedene altersgerechte, nachmittägliche Freizeitangebote. Unterstützung werden die 34 Lehrkräfte von zwei Schulsozialarbeiterinnen und Förderschullehrern sowie Sprachförderer bekommen. Notwendige bauliche Veränderungen werden in Absprache mit dem Regionalverband als Schulträger vorgenommen.



Harald Tinnes war es als Spartenleiter Leichtathletik ein Anliegen, die Sportvereine in die Nachmittagsbetreuung einzubinden. Kontakte mit den kultur- und sporttreibenden Vereinen, so Thielmann, sind schon geknüpft. Das vielfältige Angebot der Vereinswelt in der Gemeinde sei ein großer Vorteil für den Schulstandort und könne gerade auch im Bereich Sport und Bewegung zu einem Schwerpunkt und Imagefaktor werden, so die Mitteilung der Partei abschließend.