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Fußball-Saarlandligist Quierschied mit Saison wie Achterbahnfahrt

Fußball-Saarlandligist zieht Zwischenbilanz : Quierschied zufrieden mit Punktestand

Fußball-Saarlandligist überwintert auf dem elften Tabellenrang. Einstelliger Platz am Saisonende ist das Ziel.

Die bisherige Saison in der Fußball-Saarlandliga war für die Spvgg. Quierschied eine Achterbahnfahrt. „Wir haben begeisternde Spiele gezeigt, wie beim 2:1 beim Tabellenzweiten FV Eppelborn oder beim 6:1 gegen den SV Hasborn. Aber es gab auch Ausrutscher wie das 0:6 gegen den VfB Dillingen oder das 0:5 gegen den SV Auersmacher“, blickt der Sportliche Leiter Kai Berrang, der sich dieses Amt mit Christian Meiser teilt, auf die bislang absolvierten 20 Begegnungen zurück.

Unter dem Strich steht für die Sportvereinigung zur Winterpause Tabellenplatz elf mit 28 Punkten zu Buche. „Mit dieser Platzierung bin ich einverstanden, auch wenn wir nach Platz zehn in der letzten Saison am Ende gern einen einstelligen Tabellenplatz belegen würden“, sagt der Sportliche Leiter, der seit zehn Jahren in der Vereinsführung tätig ist. Dass der 35-Jährige mit der bisherigen Ausbeute gut leben kann liegt auch daran, dass der Club ein sattes 13-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge hat (bei drei Absteigern). Auch der anvisierte einstellige Tabellenplatz ist für Quierschied noch in Reichweite. Die Sportfreunde Köllerbach auf Rang neun haben nur zwei Zähler mehr als die Sportvereinigung.

Trainer Robin Vogtland, der vor der aktuellen Spielzeit von Köllerbach nach Quierschied wechselte, ist optimistisch, dass er mit seinem Team in der zweiten Saisonhälfte noch auf den gewünschten einstelligen Rang klettern kann. „Nachdem ich jetzt ein halbes Jahr da bin, weiß ich, an welchen Stellschräubchen ich drehen muss. Deshalb bin ich mir sicher, dass das nächste halbe Jahr besser laufen wird“, erklärt der 29-Jährige. Vor allem im Offensivbereich sieht der Übungsleiter noch Optimierungsbedarf. „In der Chancenverwertung müssen wir uns definitiv steigern“, sagt Vogtland. Das zeigt auch ein Blick auf die vereinsinterne Torjägerliste. Dort reichen aktuell schon fünf Treffer, um ganz vorn zu stehen. Julian Fernsner, Lukas Mittermüller und Sascha Schaum kommen auf diese Anzahl an Toren.

Beim Versuch in der Tabelle noch ein wenig zu klettern, kann Vogtland in der Rückrunde auf einen etwas größeren Kader zurückgreifen. Mit Lars Kaula (zuletzt TuS Lappentascherhof, davor FC Homburg II) hat sich in der Winterpause ein Offensivakteur dem Verein angeschlossen. Zudem kehren mit Torwart Fabian Gessner (Kreuzbandriss) und Lukas Grünbeck (Sprunggelenks-Blessur) beim Trainingsstart am 27. Januar 2020 zwei Langleitverletzte aufs Feld zurück. Aktuell laufen bei der Sportvereinigung übrigens parallel zu den Vorbereitungen für die Mitgliederversammlung am Montag noch Gespräche mit Vogtland über eine Vertragsverlängerung. Beide Seiten signalisieren dabei, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind. „Meine Tendenz geht dazu weiterzumachen. Ich bin nämlich nicht nur für eine Saison hierher gewechselt“, erklärt Vogtland. Berrang sagt: „Wir sind durchaus gewillt, mit Robin und Co-Trainer Marc Birkelbach auch in die kommende Saison zu gehen.“

Den Verein nach der Runde definitiv verlassen wird Stürmer Patrick Nickels. Der 27-Jährige wechselt im Sommer 2020 zu seinem Heimatverein SG Wadrill-Sitzerath. Beim Tabellenführer der Landesliga West wird der Offensiv-Akteur das Amt des Spielertrainers übernehmen.