Fischbacher Schule bekommt neue Heizung

Fischbacher Schule bekommt neue Heizung

Fischbach. Die Grundschule Fischbach bekommt eine neue Heizung. Und das ganze Schulgebäude wird gedämmt. "Zur Zeit arbeitet unser Bauamt mit Hochdruck an den Vorbereitungen wie Berechnungen und Ausschreibungen", sagt die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall. Sie spricht von einem Großprojekt mit einem Kostenvolumen von rund 750000 Euro

Fischbach. Die Grundschule Fischbach bekommt eine neue Heizung. Und das ganze Schulgebäude wird gedämmt. "Zur Zeit arbeitet unser Bauamt mit Hochdruck an den Vorbereitungen wie Berechnungen und Ausschreibungen", sagt die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall. Sie spricht von einem Großprojekt mit einem Kostenvolumen von rund 750000 Euro. Da es sich um ein Modellprojekt handele, sei sogar eine 100-prozentige Förderung möglich. Innen- und Umweltministerium hätten Zuschüsse zugesagt. Unklar ist nach Angaben von Lawall derzeit noch die Art der Heizung. Für Gernot Abrahams, den Elternsprecher der Grundschule Fischbach, ist das eine gute Nachricht, vor allem für die Kinder und den Kämmerer der Gemeinde. Die Gemeinde, so rechnet Abrahams vor, könne die momentanen Energiekosten von jährlich knapp 100000 Euro für die Schule auf sicherlich die Hälfte reduzieren. Abrahams: "Es wird allerhöchste Zeit, dass die Schule endlich eine neue Heizung bekommt." Nach seinen Informationen ist in der Schule immer noch die erste Anlage. Mittlerweile sei sie 47 Jahre alt. Der Schulelternsprecher: "Es handelt sich um eine Dampfheizung, die sich schon seit Jahren nicht mehr regulieren lässt." Außerdem sei einer der beiden Kessel defekt. Abrahams: "Im Winter sind die Heizkörper glühend heiß, sind deshalb schon vor Jahren zum Schutz der Kinder verkleidet worden." Abrahams bedauert aber, dass nicht schon in den Sommerferien mit dem Bau der Heizung begonnen wurde. Er befürchtet, dass mit Beginn der neuen Heizperiode wieder die alte Heizung eingeschaltet werden muss. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernd Quint sind der Einbau einer neuen Heizung und die Wärmedämmung des Gebäudes eindeutige Signale für eine längerfristige Sicherung des Schulstandortes Fischbach-Camphausen. Auch Quint geht davon aus, dass die beiden Maßnahmen zu Energieeinsparungen von etwa 50 Prozent führen. Ein schöner Nebeneffekt der neuen Wärmedämmung sei die optische Aufwertung des Erscheinungsbildes der Schule. Quint hofft, dass mit den vorbereitenden Arbeiten für die neue Heizung noch in den Herbstferien begonnen werden kann. Beide Maßnahmen seien auf jeden Fall ökologisch sinnvoll, erklärt der SPD-Fraktionschef Stephan Schmidt. Bisher sei in der Schule im wahrsten Sinne des Wortes viel Energie zum Fenster herausgeschleudert worden. Ob diese Investition in die Fischbacher Grundschule allerdings als längerfristige Sicherung des Standortes angesehen werden könne, das wage er doch zu bezweifeln, fügt der Sozialdemokrat hinzu.