Ein Schmuckstück für die Kicker

Quierschied. Wie ein dicker grüner Teppich liegt er da. Die eingearbeiteten Linien sind schneeweiß. Genau 106 000 grüne Halme ragen aus dem Boden. Gemeinsam mit einigen Tonnen Sand und Granulat ergibt das eine Spielfläche von 100 mal 65 Metern. Die Sportvereinigung Quierschied hat einen neuen Kunstrasenplatz. Am Freitag war die Einweihung der rund 450 000 Euro teuren Anlage

Quierschied. Wie ein dicker grüner Teppich liegt er da. Die eingearbeiteten Linien sind schneeweiß. Genau 106 000 grüne Halme ragen aus dem Boden. Gemeinsam mit einigen Tonnen Sand und Granulat ergibt das eine Spielfläche von 100 mal 65 Metern. Die Sportvereinigung Quierschied hat einen neuen Kunstrasenplatz. Am Freitag war die Einweihung der rund 450 000 Euro teuren Anlage. Alle Verantwortlichen, allen voran der 1. Vorsitzende Lutz Maurer, strahlten mit der Sonne um die Wette. Knapp 400 Mitglieder hat die Sportvereinigung. Drei aktive Mannschaften werden künftig den Kunstrasenplatz nutzen, dazu zehn Jugendteams. "Vor allem für unseren Nachwuchs haben wir den Platz gebaut", stellte Maurer fest und betonte: "Hier am Franzenhaus haben wir jetzt ideale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft." Viele Menschen hätten an dem Projekt mitgewirkt, sagte der Vorsitzende, hob Sighard Gross, Reinhold Dillenburger ("De Opa") und Heiner Müller hervor. Einen Mann lobte Maurer ganz besonders: den früheren Innenminister Klaus Meiser. Ohne seine Hilfe hätte der Verein das Projekt nicht realisieren können. Dank sagte Maurer auch der Sportplanungs-Kommission und der Gemeinde Quierschied für die Unterstützung. Martin Karren, Staatssekretär im Sozialministerium und Vorsitzender der Sportplanungskommission, erklärte: "In dieser schönen Anlage ist das Geld bestens angelegt." Bürgermeisterin Karin Lawall sprach von einem "tollen Platz" und lobte den Verein für die schnelle Realisierung des Projektes. "Das muss euch erst einmal einer nachmachen." Neben vielen Bällen als Geschenke, gab es auch Gottes Segen für den neuen Platz. Pastor Gerhard Seel erbat ihn. "Sport hat einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft", stellte der Seelsorger fest. Vor allem der Fußball ziehe viele Menschen in seinen Bann. Und während Seel den Platz segnete, testeten viele Jugendliche das künstliche Grün. "Der Kunstrasen ist klasse, viel besser als der Hartplatz", lautete das übereinstimmende Urteil von Mike (10), Rabia (15), Florian (13) und Thomas (15). Mit einem dreitägigen Fest wurde der Platz eingeweiht. Dabei zeigten unter anderem die Spieler der Quierschieder Mannschaft von 1982 gegen eine Prominentenauswahl, dass sie nichts verlernt haben. Bei den Prominenten kickten mit Wolfgang Seel (früher Nationalspieler) und Michael "Doc" Krätzer, zwei ehemaligen Bundesligaprofis des 1. FC Saarbrücken mit. ll