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Positive Bilanz : Die Veranstalter freuen sich über das große Lob der Spieler

Positive Bilanz : Die Veranstalter freuen sich über das große Lob der Spieler

Gute Stimmung auf und neben dem Sand herrschte bei der zwölften Auflage des Turniers „Ein Dorf beacht Volleyball“. Im neuen Jahr dann Nr. 13.

„Es war einfach drei Tage lang eine einzige große Party“, zieht Jörg Stoos, Abteilungsleiter Volleyball im TV Quierschied, Bilanz der zwölften Auflage des großen Beachvolleyballturniers „Ein Dorf beacht Volleyball“.

„Dabei hatten wir beim zweiten Turnier schon fast keine Teilnehmer“, erinnert sich Stoos, „aber wir entwickeln uns in jedem Jahr weiter. Jeder Helfer kann seine Eindrücke und Verbesserungsvorschläge mittlerweile in einer App eintragen, die wir nach der Veranstaltung dann auswerten“.

140 Helferinnen und Helfer waren in diesem Jahr im Einsatz, nur am Samstagabend hatten sie frei. „Dafür engagieren wir immer Profis, damit alle vom Verein mitfeiern können“, so Stoos, „ein großer Dank geht auch an die Anwohner, die den Spaß einmal im Jahr mitmachen oder zumindest ertragen. Das ist nicht mehr selbstverständlich.“ Eine der Helferinnen ist Anett Schoppa. „Allein das stetige Wachsen der Veranstaltung ist Motivation für alle“, sagt Schoppa, die im Organisationsteam für so ziemlich alles Miverantwortung trägt vom Ein- bis zum Verkauf, „und natürlich die positive Rückmeldung der Teilnehmer und Gäste“.

Das Konzert der Partyband Die Konsorten und das große Feuerwerk bildeten am Samstagabend den Höhepunkt der Party rund um die Volleyballspiele. Alleine da waren über 1000 Besucher in der eigens nochmal ausgebauten Spiel- und Feierarena. Der Sand der fünf Volleyballfelder, Beleuchtung, Palmen und Dekoration sorgten für echtes Strandgefühl. Der neu verlegte Kunstrasen - den haben die Volleyballer von den Fußballern bekommen - rundete gemeinsam mit den Pools die Wohlfühl- und Komfortzone ab. Dass es nicht mehr so heiß war wie in den vergangenen Wochen, war kein Nachteil - im Gegenteil. „Das Wetter war optimal“, sagt Stoos, „bei Temperaturen über 30 Grad hätte das Spielen im Sand sicher nicht mehr so viel Spaß gemacht“.

Das Turnier der 36 Mannschaften war eingeteilt in drei Leistungsklassen. Im Endspiel der Leistungsstärksten setzte sich das Team „all4one“ aus Hüttersdorf letztlich klar mit 2:0 Sätzen gegen die „Schmetterlinge“ aus Saarlouis durch. Für alle stand jedoch der Spaß im Vordergrund. „Wir waren zum ersten Mal dabei, und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein“, sagt Eva Zimmer von der „Aerial Art Army“, einer Mannschaft aus dem Quierschieder Poledance-Studio, „für unsere Sportart braucht man auch Kraft, Spannung und Körpergefühl. Aber hier im Sand, das ist schon etwas ganz Anderes“. Dennoch reichte es für Platz acht in der Einsteigergruppe, und der umgeknickte Knöchel vom Teamchefin Laura Holz blieb eine der ganz wenigen Verletzungen während der drei Turniertage. „Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich verrückte Ideen haben darf, und alle anderen machen mit“, sagt Stoos auf die Frage, wie es mit dem Turnier weitergeht, „wir haben schon ein paar Dinge, mit denen wir bei der dreizehnten Auflage dann überraschen wollen. Nur eins wird gleich bleiben: Auch wenn es jetzt schon eine Warteliste gibt, mehr Mannschaften können einfach nicht teilnehmen“.