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Rückblick 2017
Der Q.lisse genannte Kultursaal ist ein echtes Schmuckstück

Das ist er, der neue Q.lisse genannte Kultursaal in der Ortsmitte von Quierschied. Nicht nur die Akustik im Innern ist klasse.
Das ist er, der neue Q.lisse genannte Kultursaal in der Ortsmitte von Quierschied. Nicht nur die Akustik im Innern ist klasse. FOTO: Lothar Strobel / Copyright: Lothar Strobel
Quierschied. Die Bürger der Gemeinde Quierschied freuen sich über einen rundum gelungenen Veranstaltungstempel. Eine große Fete fand zur Einweihung statt.

Das absolute Highlight des Jahres 2017 in der Gemeinde Quierschied war zweifellos die Einweihung des neuen Kultursaals. Was dessen Namen angeht, so hatte Peter Kipper aus Fischbach mit „Q.lisse – Haus der Kultur“ den Nerv der Jury haargenau getroffen. Die Immobilie selbst nannte Architekt Thomas Hepp vom Saarbrücker Architekturbüro Hepp+Zenner „ein Unikat in Korrespondenz zur Kirche Maria Himmelfahrt“. Vor allem die Akustik begeistert die Besucher. Im Erdgeschoss hat die Sparkasse Einzug gehalten. Auf gastronomischen Betrieb hat man verzichtet zugunsten einer Catering-Küche. Sowohl beim Licht als auch beim  Sound hat man nicht die Billig-Variante gewählt, sondern Technik, die sich sehen und hören lassen kann. Und dennoch ist der Kostenrahmen von insgesamt 3,3 Millionen Euro eingehalten worden. Eine im Saarland recht seltene Punktlandung. Der Veranstaltungssaal bietet Platz für für 299 Besucher. Die Q.lisse, deren Grundstein am 30. Juni 2016 gelegt worden war, ist nun also seit Mitte September dieses Jahres fertig, das Gesamtprojekt aber noch nicht abgeschlossen. Bis zum Sommer des kommenden Jahres soll unter Leitung der Landschaftsarchitekten  Dutt+Kist auch das Umfeld fertig gestaltet sein.


Was es sonst noch so gab in der Gemeinde? Vor allem einen sehr gut angenommenen Gourmet- und Kunstmarkt im Eisengraben, der aufgrund seiner Vielfalt und Reichhaltigkeit glänzte und  nach einer Wiederholung verlangt. Was auch ins Auge fiel in der Gemeinde: die  Geburtenrate. Wie bereits 2015 und 2016 war sie auch im nun zu Ende gehenden Jahr mit 100 Neubürgern erstaunlich hoch. Das sah auch schon mal ganz anders aus.

Leider wird vielen im Gedächtnis bleiben, dass erstmals die traditionsreiche Martini-Kirmes abgesagt werden musste. Es fanden sich keine Schausteller, die die Kirmes beschicken wollten.

Ungeachtet dessen setzte der Club Fröhlichkeit, der sich auch Kittelclub nennt, die Tradition des Hammelaustanzens fort. Mit einem von Musik begleiteten Umzug durch die Ortsmitte.

Rege Betriebsamkeit herrschte beim großen Gourmet- und Kunstmarkt im Eisengraben.
Rege Betriebsamkeit herrschte beim großen Gourmet- und Kunstmarkt im Eisengraben. FOTO: Iris Maria Maurer
(mh)