Patronatsfest: Der Autoskooter war mal wieder der Hit

Patronatsfest : Der Autoskooter war mal wieder der Hit

Beim Patronatsfest hatten die kleine Besucher jede Menge Spaß auf den Fahrgeschäften.

Blinkende Lichter, laute Musik, aufeinander stoßende Autos, lachende Kinder – keine Frage: Der Autoskooter war die Attraktion beim Patronatsfest in Göttelborn. Das liegt vermutlich daran, dass die Kinder hier selbst ans Steuer dürften, erläutert Martina Dick-Jockers: „Das dürfen sie sonst ja nicht“. Mit ihrem Mann Ralf Jockers betreibt sie das Fahrgeschäft. Eigentlich habe man oben bei den anderen Fahrgeschäften stehen sollen, doch wegen der stattlichen Länge von rund 35 Metern musste man auf das untere Feld ausweichen. 30 Fahrzeuge mit glitzernder Karosse zogen die jungen Besucher an. Neben den „Über-Kopf-Geschäften“, bei denen man zum Beispiel mit „4g“ (vierfache Gravitationskraft) in die Luft geschleudert wird, hätten die Skooter also immer noch die größte Anziehungskraft. „Das ging uns ja früher auch so“, sagt Dick-Jockers schmunzelnd.

Neben dem Skooter waren noch Greifgeschäfte aufgebaut, an denen man sich beispielsweise einen quietschgelben Minion ziehen konnte – wenn man das Geschick dazu hatte. Auf dem oberen Feld durfte man sich im Entenangeln versuchen und Preise wie ein Mini-Billard oder einen Schaumstoff-Fußball abstauben. Beim Dosen werfen galt es, Geschicklichkeit zu beweisen, am Crêpes-Stand dagegen, Süßes zu vernaschen.

Mit dem Umzug in den Konzertwald war Ortsvorsteher Peter Saar vollends zufrieden. Am Samstagabend seien bis in den späten Abend alle Bierbänke voll besetzt gewesen, eine besondere Freude bereite ihm jedes Jahr das Verteilen der Gratis-Chips montags an die Kinder. Regelrecht angestürmt kämen sie auf ihn: „Das ist immer toll“, so Saar.

Die Ortsgemeinschaft habe mit dem Konzertwald auch in der kommenden Zeit so einiges vor. 2018 soll dort ein Dorffest steigen und der Weihnachtsmarkt am dritten Advents-Wochenende sei mit mindestens 20 Ständen größer als zuvor. „Göttelborn wird langsam wieder“, stimmte Kay Wagner zu. Er wohnte einst in dem Quierschieder Gemeindebezirk, zog nach Saarbrücken um und möchte bald wieder in seine alte Heimat zurück, das Haus ist schon ausgesucht. Mit Partnerin Julia und Sohnemann Till pilgerte er am Sonntag auf das Patronatsfest. Sie drehten hier einmal die Runde. Till zeigte dabei ganzen Einsatz auf dem Fliegerkarussell. Er hebelte sich die etwa drei Meter in die Höhe und genoss seinen Ausflug in der bunten Rakete sichtlich.

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