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Vom Bundespräsidenten verliehen
Bekannt als Politiker und Gewerkschafter

Bei der Verleihung (von links): Lutz Maurer, Hermann Vatter und Monika Bachmann.
Bei der Verleihung (von links): Lutz Maurer, Hermann Vatter und Monika Bachmann. FOTO: Sozialministerium
Quierschied. Hermann Vatter erhält die Bundesverdienstmedaille für außerordentliches ehrenamtliches Engagement.

Im Rahmen des Dankeschön-Festes der Landesarbeitsgemeinschaft „Pro Ehrenamt“ in der Primshalle in Schmelz überreichte die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann dem Fischbacher Hermann Vatter die Bundesverdienstmedaille für außerordentliches ehrenamtliches Engagement. Wie sechs weitere Persönlichkeiten wurde Vatter auf Vorschlag des saarländischen Ministerpräsidenten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.


Hermann Vatter war von 1990 bis 2004 und ist seit 2015 wieder ordentlich gewähltes Mitglied im Gemeinderat. Außer für sein kommunalpolitisches Wirken wurde er auch für sein Engagement in der Gewerkschaft IG BCE ausgezeichnet. Als Knappschaftsältester kümmerte er sich viele Jahre um seine Mitmenschen. Zudem kann er auf ein 20-jähriges Engagement als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht in Saarlouis zurückblicken. Das teilte die Gemeindepressestelle in einer Erklärung dieser Tage offiziell mit.

In ihrer Ansprache an die Geehrten betonte die saarländische Sozialministerin Bachmann die Bedeutung des Ehrenamtes für das Gemeinwesen: „Unser Land braucht Menschen, die sich engagieren, die sich zu Wort melden, die Verantwortung übernehmen. Alle, die heute Abend geehrt werden, tragen zusammen mit den vielen tausend Ehrenamtlichen dazu bei, dass unser Land menschlicher, lebens- und liebenswerter ist.“



Bürgermeister Lutz Maurer würdigte das Engagement Vatters als „vorbildlich“. „Der ehrenamtliche Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger in Quierschied und auch über die Gemeindegrenzen hinaus verdient Hochachtung. Die Auszeichnung von höchster Stelle und die damit verbundene große Anerkennung hat sich Hermann Vatter redlich verdient.“