Brückenpfeiler sind ein Blickfang

Quierschied. Für die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall war das Ganze eine "einzigartige Aktion", die das große "Wir-Gefühl" in Quierschied deutlich unterstreicht. Die Rede ist von einem Projekt der 22 Schüler der Klasse 6. 4 der Erweiterten Realschule in Quierschied und ihrer Klassenlehrerin Christel Kaltenbrunn-Krass

Quierschied. Für die Quierschieder Bürgermeisterin Karin Lawall war das Ganze eine "einzigartige Aktion", die das große "Wir-Gefühl" in Quierschied deutlich unterstreicht. Die Rede ist von einem Projekt der 22 Schüler der Klasse 6. 4 der Erweiterten Realschule in Quierschied und ihrer Klassenlehrerin Christel Kaltenbrunn-Krass. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend vom 7. bis 10. Mai hatten sie die Brückenpfeiler in der Straße Am Bahnhof zur Glashütte künstlerisch gestaltet. Aus dem Projekt ist jetzt eine Partnerschaft geworden - eine Pflegepartnerschaft zwischen der Gemeinde und der Schule. Die Schule wird sich künftig darum kümmern, dass die Kunstwerke so bleiben, wie sie jetzt sind. "An dem Projekt haben auch die Firma Nanonove aus Göttelborn, die Malerfirma Jürgen Daniel und unser Bauhof mitgewirkt", erläuterte Lawall bei der Unterzeichnung der Partnerschaft. Schulleiter Horst Heckmann lobte die Schüler: "Das habt ihr wirklich toll gemacht. Die Schule ist stolz auf euch." "Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei", blickte Christel Kaltenbrunn-Krass zurück. Allen machte die Arbeit unglaublichen Spaß. Durch die intensive Zusammenarbeit sei auch die Klassengemeinschaft stärker geworden. Markus Koch erinnerte sich: "Autofahrer haben einfach angehalten und uns spontan Geld gespendet." Dominik Martin erklärte: "Es war cool, wie alle unsere Arbeit gelobt haben." Diakon Christoph Storb, Mitkoordinator der Aktion, sprach den Schülern seine Anerkennung aus für das "Kunstwerk". Storb hat eine kleine Tafel anfertigen lassen, die am Brückenpfeiler an die 72-Stunden-Aktion erinnern soll. Tatkräftige Hilfe erfuhren die Schüler bei ihrem Projekt auch von den Anwohnern mit Sach- und Geldspenden. Zum Abschluss der Aktion gab es ein spontanes "Brückenpfeiler-Fest". Das Fazit von Verwaltungschefin Lawall: "Dank der Mitwirkung der Firma Nanonove, die das Kunstwerk mit Nanotechnologie beschichtet und somit graffiti-sicher gemacht hat, können sich alle noch lange daran erfreuen."