Bauhöfe für den Winter gerüstet

Sulzbachtal/Fischbachtal. Der nächste Winter kommt bestimmt. Während zurzeit herbstliches Schmuddelwetter herrscht, bereiten sich die Bauhöfe in unserer Region bereits auf den Winterdienst vor. "Wir haben schon die Einsatzpläne aufgestellt", berichtet der Dudweiler Bezirksbürgermeister Walter Rodermann

Sulzbachtal/Fischbachtal. Der nächste Winter kommt bestimmt. Während zurzeit herbstliches Schmuddelwetter herrscht, bereiten sich die Bauhöfe in unserer Region bereits auf den Winterdienst vor. "Wir haben schon die Einsatzpläne aufgestellt", berichtet der Dudweiler Bezirksbürgermeister Walter Rodermann. Sie müssten allerdings noch mit dem Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb abgestimmt werden. Der ZKE stellt die speziellen Streufahrzeuge. Rodermann betont: "Am 1. November beginnt bei uns der Winterdienst." Im Salzlager im Bauhof Dudweiler liegen 33,6 Tonnen Salz. 22 500 Liter Sole sind in dem 30 000 Liter fassenden Behälter. "Das reicht auf jeden Fall für die ersten Tage, sollte der Winter mit Schnee und Eis kommen", sagt der Bezirksbürgermeister. Rodermann jedenfalls hofft auf eine milde vierte Jahreszeit. Aus dem vergangenen Winter hat er interessante Zahlen aus dem Stadtbezirk. "Die Mitarbeiter des Bauhofes waren 779 Stunden im Einsatz, haben dabei 6536 Kilometer zurückgelegt und ein Gemisch aus 346 Tonnen Salz und knapp 43 000 Liter Sole auf die Straße gebracht." Diese Zahlen zeigten deutlich, dass es ein harter Winter war, meint Rodermann. In den nächsten Tagen erwartet Christian Wagner, Wegemeister beim Baubetriebshof der Stadt Sulzbach, eine Lieferung von etwa 110 Tonnen Salz. "Das sind vier große Sattelzüge", erklärt er. Zurzeit sind im Lager noch 70 Tonnen Salz. "Wenn wir unser Lager mit 180 Tonnen Salz voll haben, reicht das für einen normalen Winter", sagt Wagner. In den nächsten Tagen werden nach Angaben des Wegemeisters die Streufahrzeuge vorbereitet. Etwa 350 Tonnen Salz war der Verbrauch 2009/2010. Ende Januar waren die letzten Vorräte aufgebraucht. Nachlieferungen ließen auf sich warten. Die Stadt streute Granulat oder Splitt.415 Tonnen Salz und 70 Tonnen Lava-Granulat streuten die Mitarbeiter des Friedrichsthaler Baubetriebshofes im vergangenen Winter auf die Straßen in der Stadt. Nach Angaben der Ersten Beigeordneten Anne Hauptmann ist das Lager zurzeit mit 30 Kubikmeter Salz zu zwei Dritteln gefüllt. Hauptmann: "Das reicht auf jeden Fall für die ersten Wintertage." Mitte Dezember bekommt der Friedrichsthaler Bauhof einen neuen Lastwagen, der auch für den Winterdienst eingesetzt werden kann. Das Auto kostet rund 82 000 Euro. Es handelt sich um eine Ersatzbeschaffung. Der alte Lkw wurde in Zahlung gegeben.Nach Angaben der Gemeindeverwaltung Quierschied sind die Lager des Bauhofes momentan mit 90 Tonnen Salz und 80 Tonnen Splitt voll. Im vergangenen Winter betrug der Verbrauch 200 Tonnen Salz und 130 Tonnen Splitt.