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Bau von Rewe-Markt soll im Februar starten

Bau von Rewe-Markt soll im Februar starten

Quierschied. Spätestens nach den Sommerferien im nächsten Jahr will Rewe seinen neuen Markt auf dem Postparkplatz in Quierschied eröffnen. Dies erklärte Günther Jung von der Expansionsabteilung des Lebensmittelunternehmens am Donnerstagabend bei der Bürgerversammlung im Kultursaal des Rathauses

Quierschied. Spätestens nach den Sommerferien im nächsten Jahr will Rewe seinen neuen Markt auf dem Postparkplatz in Quierschied eröffnen. Dies erklärte Günther Jung von der Expansionsabteilung des Lebensmittelunternehmens am Donnerstagabend bei der Bürgerversammlung im Kultursaal des Rathauses. Patrick Müller, Geschäftsführer der Munitor AG aus Saarbrücken, sie baut den Markt für Rewe, sagte: "Wenn das Wetter mitspielt, können wir im Februar mit dem Bau beginnen." Die Bauzeit betrage vier bis fünf Monate. Zu der Versammlung eingeladen hatte die Gemeinde. Knapp 250 Bürger waren gekommen. Sie interessierten sich in erster Linie allerdings für die geplante Änderung der Einbahnregelegung in der Marienstraße und die sich daraus ergebenden Veränderungen der Verkehrsströme, wie die Diskussion deutlich zeigte. Bürgermeisterin Karin Lawall war erfreut über die große Resonanz, zeige sie doch das Interesse der Bürger an der Weiterentwicklung ihrer Gemeinde. Bevor aber über die Verkehrssituation gesprochen wurde, wollte Dirk Daniel, der Vorsitzende des Quierschieder Gewerbevereins, von Rewe-Vertreter Günther Jung und dem Investor wissen, ob beim Bau des Marktes und der Belegung mit Bäckerei und Metzgerei auch Quierschieder Gewerbetreibende berücksichtigt werden. Nach Angaben von Patrick Müller arbeitet seine Gesellschaft überwiegend mit saarländischen Unternehmen zusammen. Müller: "Alle Gewerke werden ausgeschrieben." Der Rewe-Markt bekommt direkt neben den Eingang ein Café und eine Bäckerei. Jung erklärte: "Wir führen dazu Gespräche mit einer Quierschieder Bäckerei." Keine Lösung für ProblemeHeftig diskutiert wurde die Änderung der Einbahnregelung in der Marienstraße. Die bestehende Verkehrsführung bringe für die Ortsmitte verkehrliche und städtebauliche Nachteile, betonte Gutachter Axel Thös. Der bedeutendste Nachteil: Die zentralen Einrichtungen in der Marienstraße seien nicht direkt zu erreichen. Die Änderung bringt laut Thös neue verkehrliche Entwicklungsmöglichkeiten, ebenso städtebauliche Gestaltungsspielräume. In der Lichtstraße - sie soll Einbahnstraße von der Rathausstraße zur Holzer Straße werden - und in der Straße In der Humes komme es bei der Änderung der Fahrtrichtung in der Marienstraße sowie der Ansiedlung des Rewe- und des Elektronik-Fachmarktes teilweise zu erheblichen Mehrbelastungen, gestand Thös. In beiden Straßen müsse die Parksituation geändert werden. Vor allem In der Humes sei das eine planerische Herausforderung. Hans-Norbert Schneider wies darauf hin, dass es nach der Umdrehung der Einbahnregelung drei Straßen - Marienstraße sowie die Straßen In der Sandkaul und An der Hirtenwies - in der selben Fahrtrichtung gebe. Thös gab zu: "Das ist ein Problem." Eine Lösung dafür hatte er nicht parat.