1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Püttlingen

Zwei weitere Radarsäulen kommen nach Püttlingen

Zwei weitere Radarsäulen kommen nach Püttlingen

Am Heidknüppel und nahe des Trimmtreffs in der Köllertalstraße sollen weitere Radarsäulen aufgebaut werden. Damit gibt es in der Stadt Püttlingen sechs Standorte mit sechs Säulen, die im Wechsel mit drei Kameras bestückt werden.

Der Stadtrat hat Bürgermeister Martin Speicher (CDU ) in seiner jüngsten Sitzung empfohlen, weitere Geräte zur Geschwindigkeitsüberwachung beschaffen zu lassen. Und zwar zwei stationäre Anlagen (Radarsäulen). Je eine soll in der Straße Am Heidknüppel und in der Köllertalstraße zwischen Tankstelle und Einfahrt zum Trimmtreff aufgebaut werden. Für beide Geräte wurden mit Vertretern des Dienstleisters günstige Standorte erkundet, von denen aus die Verkehrsüberwachung in beide Fahrtrichtungen möglich ist.

Bernd Bläs von der Püttlinger Stadtverwaltung geht davon aus, dass die beiden Radarsäulen im Februar/März 2015 aufgebaut werden. Bläs: "Damit haben wir dann wieder sechs Standorte mit sechs Säulen, die im Wechsel mit den drei Kameras bestückt werden, die uns zur Verfügung stehen." Die reichten aus, betont Bläs, "denn wir wollen ja nicht möglichst viele Verkehrsteilnehmer blitzen. Wir wollen, dass langsam gefahren wird". Die Radarsäulen entfalteten auch ihre Wirkung, wenn sie nicht in Betrieb sind, meint Bläs und fügt hinzu: "Nach unseren Erkenntnissen haben sich die Säulen bewährt, die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen ist deutlich zurückgegangen."

Die übrigen Blitzersäulen stehen in der Riegelsberger Straße in Engelfangen, in der Hauptstraße in Etzenhofen und in der Straße In der Humes nahe der Püttlinger Knappschaftsklinik.

Geplant ist nach Angaben von Bläs auch die Anschaffung von zwei Geschwindigkeitsdisplays. Diese sollen Autofahrern mit einer Anzeige signalisieren, ob sie ordnungsgemäß oder zu schnell unterwegs sind. Die Displays sollen im Wechseleinsatz an den Schwerpunkten Kyllbergschule, Grundschule Viktoria auf der Ritterstraße und Kindertagesstätte Espenstraße eingesetzt werden.

Über den entsprechenden Sachverhalt hatte die Stadtverwaltung bereits im September informiert. Damals hatte der Hauptausschuss des Stadtrates die Verwaltung beauftragt, den Arbeitskreis "Verkehrssicherheit" einzuberufen. Der hat Mitte Oktober getagt und die genannte Beschlussempfehlung ausgesprochen.