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Zehntausendfach bewährt: die Siebe der Lenova-Tüftler

Zehntausendfach bewährt: die Siebe der Lenova-Tüftler

Köllerbach. Nichts gegen Banken, aber vielleicht ist es in der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise nicht schlecht, wenn man ihnen kein Geld schuldig ist. So wie der Köllerbacher Familienbetrieb Lenova, der seit dem Jahr 2000 mit selbst entwickelten, patentierten und in Eigenregie "made in Germany" produzierten Spülbecken-Sieben zum Auffangen von Essensresten am Markt ist

Köllerbach. Nichts gegen Banken, aber vielleicht ist es in der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise nicht schlecht, wenn man ihnen kein Geld schuldig ist. So wie der Köllerbacher Familienbetrieb Lenova, der seit dem Jahr 2000 mit selbst entwickelten, patentierten und in Eigenregie "made in Germany" produzierten Spülbecken-Sieben zum Auffangen von Essensresten am Markt ist. Das Ehepaar Lellinger - sie mit Erfinder-Genen behaftet, er ein technischer Tüftler und Entwickler mit großer Erfahrung - hat das gesamte Unternehmen von Anfang an aus Eigenmitteln gestemmt. Das gibt den beiden ein gutes Gefühl der Unabhängigkeit. Etliche 10 000 Siebe wurden bereits verkauft, aber es könnten, ja müssten viel, viel mehr sein, finden die nach wie vor begeisterten Anbieter und Unternehmer. Aber es sei nicht leicht, Vertriebswege aufzutun und Netze zu knüpfen. Derzeit werden die Siebe der findigen Köllerbacher vor allem über den Versandhandel verkauft. Die beiden Lenova-Macher sind aber weiter in Verhandlungen mit stationären Geschäften, vor allem mit SB-Märkten. "Wir baggern ohne Ende", sagt Vera Lellinger und schmunzelt dabei. Schließlich wisse man ja, dass auch die besten Erfindungen oft Jahre bis zum verdienten Durchbruch brauchten. wp