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| 20:25 Uhr

Niederlage für HSV Püttlingen
Wenn die Gesichter komplett bleich sind

Hans-Werner Müller hatte zweitweise nur vier von 14 Spielerinnen im Training.
Hans-Werner Müller hatte zweitweise nur vier von 14 Spielerinnen im Training. FOTO: Horst Klos (Klosfoto) / Horst Klos_Friedrich-Ebert-Str.2
Püttlingen. Der personell gebeutelte Handball-Oberligist HSV Püttlingen verliert bei der HSG Wittlich mit 22:24. Von Mirko Reuther

 Der Rundenauftakt ist misslungen: Der HSV Püttlingen hat in der Handball-Oberliga eine 22:24 (12:12)-Niederlage bei der HSG Wittlich kassiert. Das Hinspiel hatte Püttlingen mit 33:24 gewonnen. Die Enttäuschung bei HSV-Trainer Hans-Werner Müller hielt sich nach dem Rückspiel in Grenzen. Er sagte: „Die Voraussetzungen waren sehr schwer. Dienstags waren nur vier von 14 Spielerinnen im Training. Zwei haben beruflich gefehlt, der Rest war krank. Eine Vorbereitung auf den Gegner war kaum möglich.“

Spielführerin Marion Müller, Torhüterin Kathrin Lill, Abwehrchefin Kira Martin, Top-Torschützin Renata Szabo sowie Aline Kessler spielten trotz Grippe. „Sie haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Sonst hätten wir womöglich gar nicht antreten können“, sagte Trainer Müller. Denn auch Kreisläuferin Lea Helle stand für die Partie aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung.

Beim Tabellenzehnten Wittlich erwischte Püttlingen vor 130 Zuschauern am vergangenen Samstag einen schlechten Start in die Partie und lag nach fünf Minuten mit 1:4 zurück. Der HSV konnte sich steigern und stellte Wittlich mit einer offensiven Abwehr und der starken Torhüterin Kathrin Lill vor Probleme. Püttlingen kämpfte sich Tor um Tor heran. Rückraumspielerin Florence Ulrich glich fünf Sekunden vor der Halbzeit-Sirene zum 12:12 aus.

Die Püttlingerinnen kamen mit Schwung aus der Kabine. Kira Martin warf die Gäste in der 33. Minute mit 14:12 in Führung. Ulrich traf kurz darauf zum 16:14 für Püttlingen. Doch im Anschluss ging dem HSV langsam die Puste aus. Zehn Minuten vor dem Ende lag er zurück (19:20). Durch zwei Treffer in Folge zog Wittlich auf 22:19 davon. HSV-Spielerin Nathalie Wagner verkürzte zwei Minuten vor dem Ende auf 21:23. Für einen Punktgewinn reichte es aber nicht mehr.

„In der zweiten Halbzeit habe ich nur in die Gesichter der Spielerinnen schauen müssen. Die waren komplett bleich. Die Kraft hat in der Schlussphase nicht mehr gereicht. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, erklärte Püttlingens Trainer Müller. Seine Mannschaft ist in der Tabelle auf Rang acht zurückgefallen, hat aber zwei Spiele weniger ausgetragen als die Konkurrenz.

Am kommenden Samstag empfängt der HSV Püttlingen um 20 Uhr den Spitzenreiter HSG Hunsrück in der Trimmtreff-Halle. Das Hinspiel verloren die Saaländerinnen mit 29:35.