Probenbesuch Vorhang auf für das neue Stück

Püttlingen · Neue Volksbühne Püttlingen führt die Verwechslungskomödie „Rom ist auch nicht alles“ auf.

 Das Ensemble der Neuen Volksbühne Püttlingen hatte schon bei den Proben sichtlich viel Spaß an dem neuen Stück, das viermal auf der Ritterstraße zu sehen ist.

Das Ensemble der Neuen Volksbühne Püttlingen hatte schon bei den Proben sichtlich viel Spaß an dem neuen Stück, das viermal auf der Ritterstraße zu sehen ist.

Foto: Merkel Carolin/Carolin Merkel

Mit ihren gerade mal 18 Jahren senkt Schülerin Michelle Spreier das Durchschnittsalter des Ensembles der Neuen Volksbühne Püttlingen erheblich. Das hat unter Spielleitung von Bettina Michels und Heinrich Heinz gerade das neue Stück einstudiert. Dass die Jüngste im Team dabei bereits Schauspielerfahrung beim Theater Überzwerg und am Staatstheater in Saarbrücken gesammelt hat, darauf ist Michels ganz besonders stolz.

Schließlich hat Spreier als Königin im Kinderstück Aschenputtel erste Gehversuche auf der Bühne in ihrem Heimatverein gemacht., „Für mich war es immer der große Traum, einmal bei den Erwachsenen mitzuspielen“, verrät Spreier. Im kommenden Jahr steht das Abitur an, sie könnte sich durchaus ein Studium an der Schauspielschule vorstellen. Aktuell laufen Proben und Aufführungen in den Spielstätten in Saarbrücken, viermal die Woche steht Theater auf dem Stundenplan nach Schulschluss. Doch das, betont die Schülerin, sei kein Problem und passe gut zum Schulalltag.

Aus der Königin von einst ist in der aktuellen Produktion „Rom ist auch nicht alles“ die Rolle der Sekretärin Bianca Müller geworden. Die soll ihren Chef Rolf Weissenberger, glänzend gespielt von Ernesto Mannarino, auf eine Geschäftsreise begleiten. Doch die geht nicht, wie sie vermutet hatte, nach Moskau, sondern ins sommerlich warme Rom. Nicht nur die Sekretärin, auch Weissenbergers Frau Cornelia unterliegt diesem Irrtum. Dem Ehepaar gehört, wie ein Probenbesuch zeigt, die erste, recht textintensive Szene. Hier zeigen beide alten Hasen viel Bühnenpräsenz, agieren flott und verdienen sich ein großes Lob von Spielleiterin Michels.

Das gebührt in diesem Stück, verrät sie, vor allem einer Dame, die gar nicht auf der Bühne in Erscheinung tritt: Doris Kuhnert. Sie ist dafür zuständig, dass die entsprechenden Koffer und Taschen immer an der richtigen Stelle auf der Bühne auf ihren Einsatz warten. „Gerade der Inhalt der verschiedenen Koffer, das werden die Zuschauer schnell merken, spielt eine entscheidende Rolle in der Verwechslungskomödie“, verrät Michels. Mehr, das betont sie, wird aber nicht verraten.

Mit dabei ist auch diesmal wieder Manfred Weinkauff, der ebenso wie Mannarino die Riege der männlichen Mimen verstärkt. In diesem Frühjahr kommt Weinkauff als Manni Goldinger eher ein bisschen vertrottelt daher, erlebt am Ende aber ein unerwartetes Happy End. Die Proben verrät Michels, haben zwar erst im Februar begonnen, doch das sei für das eingespielte Team kein Problem. „Einen großen Schub gibt immer das intensive Probenwochenende, danach läuft es meistens schon durch“, weiß sie aus langjähriger Erfahrung.

Die Akteure: Ernesto Mannarino, Yvonne Stockhart, Manfred Weinkauff, Michelle Spreier, Godeke Michels, Uli Prinz. Souffleuse: Melanie Kuhnert. Requisiten: Doris Kuhnert. Regie: Bettina Michels und Heinrich Heinz.

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