Vom Winter fehlt weiter jede Spur

Nach den milden Weihnachtstagen, an denen ich daheim in Eiweiler rekordverdächtige 12,5 Grad maß, geht das Jahr 2012 ebenso mild, nass und windig zu Ende. Vom Winter fehlt jede Spur. Die seit Mitte Dezember in Gang gekommene atlantische Tiefdrucktätigkeit bestimmt auch an den kommenden Tagen unser Wetter und hält den Winter vorerst auf Distanz

Nach den milden Weihnachtstagen, an denen ich daheim in Eiweiler rekordverdächtige 12,5 Grad maß, geht das Jahr 2012 ebenso mild, nass und windig zu Ende. Vom Winter fehlt jede Spur. Die seit Mitte Dezember in Gang gekommene atlantische Tiefdrucktätigkeit bestimmt auch an den kommenden Tagen unser Wetter und hält den Winter vorerst auf Distanz. In der lebhaften, milden Westwindströmung werden wiederholt Regengebiete über Deutschland gesteuert. Nachdem gestern Tief Silvia seine Regenfracht abgeladen und den ohnehin schon großen Niederschlags-Überschuss im Dezember weiter erhöht hat, erleben wir heute zunächst eine Wetterberuhigung mit einigen Auflockerungen bei Temperaturen um 7 Grad, ehe mit Annäherung der nächsten Warmfront die Bewölkung zunimmt und gegen Abend Regen aufkommt.Am Samstag wandert ein kleines Zwischenhoch ostwärts, und auf der Vorderseite des kräftigen Islandtiefs wird erneut ein Schwall sehr milder Luft aus Südwesten herangeführt. Dabei ist es trocken und zeitweise freundlich mit Aufheiterungen, wobei die Höchstwerte um 10 Grad liegen. Nach Durchzug eines Regengebietes kommt es am Sonntag bei wechselnder Bewölkung noch zu Schauern, es ist windig bei 7 bis 9 Grad.

Auch der Jahreswechsel gestaltet sich unbeständig und unwinterlich mild temperiert: Am Himmel dominieren zu Silvester viele Wolken und wenige Aufhellungen, es bleibt zunächst trocken, doch der nächste Tiefausläufer erreicht uns abends mit neuem Regen. So wird die Silvesternacht ziemlich ungemütlich und nass, das Feuerwerk wird in den Wolken verglimmen. Das Jahr 2013 begrüßt uns an Neujahr regnerisch und mild bei Temperaturen um 6 Grad. Am Mittwoch strömt auf der Rückseite des Tiefs vorübergehend Polarluft aus Nordwesten ein, es wird nass-kalt bei Höchstwerten zwischen zwei und vier Grad. Jedoch wird es nachfolgend wieder milder, da wir rasch auf die Vorderseite neuer Tiefs geraten, so dass der Winter auch zum Start in den Januar erst einmal kaum eine echte Chance bekommen wird.