1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Püttlingen

„Umsetzung der Synode soll Freude machen“

„Umsetzung der Synode soll Freude machen“

Vertreter der geistlichen Gemeinschaften trafen sich im Geistlichen Zentrum Püttlingen, um über die Umsetzung der Synodenergebnisse zu sprechen. Dabei suchten sie das Gespräch mit Bischof Joseph Ackermann.

Was kann der Beitrag der geistlichen Gemeinschaften bei der Umsetzung der Synodenergebnisse sein? Mit dieser Frage haben sich rund 50 Vertreter der 13 im Bistum ansässigen geistlichen Gemeinschaften am 25. Juni im Geistlichen Zentrum Püttlingen auseinandergesetzt und dabei auch das Gespräch mit Bischof Stephan Ackermann gesucht, heißt es in einem Schreiben der Pressestelle des Bistums.

Der Bischof habe betont, dass es lediglich darum gehe, die Ergebnisse der Synode ins Bistum zu tragen, so der Bericht aus Trier. Es brauche das Gespräch und den Austausch. Für Ackermann bedeute das auch, unterwegs zu sein. Wichtig sei für ihn: So wie die Synode Spaß gemacht habe, so solle auch das Umsetzen der Synode Freude machen. Den Ängsten, dass gut funktionierende Angebote abgeschafft würden, sei er entgegen getreten: Was lebe, werde nicht kaputtgemacht. Aber man müsse auch ehrlich sehen, wo nur noch Hüllen übrig seien.

Die geistlichen Gemeinschaften seien "lebendige Zellen" mit vielen Charismen, die nicht um sich selbst kreisen sollen, sondern Lebenssituationen ernstnehmen, auf Augenhöhe mit dem Menschen sind und Zeugnis geben - so habe eine Vertreterin die Herausforderung formuliert. Noch mehr als bisher verlange die Umsetzung der Synodenergebnisse von den Gemeinschaften, "erwachsene Christen" und "mutig" zu sein, das sei aus der Runde zu hören gewesen.

Das habe auch der Bischof unterstützt: Man wolle eine "Erlaubniskultur" schaffen, in der Ideen ausprobiert werden könnten, und so die "Würde und das Bewusstsein der Getauften stärken". Ackermann habe auch dazu ermutigt, das Denken der Besitzstandswahrung aufzubrechen. Gerade die geistlichen Gemeinschaften hätten ähnlich wie die Verbände immer schon vor Ort gelebt, aber vernetzt gearbeitet, heißt es in dem Bericht.

gemeinschaften.bistum

-trier.de