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Über die Köllertaler Schokoladenseiten

Über die Köllertaler Schokoladenseiten

Köllerbach. Frühmorgens, wenn die Hähne krähen: Die ersten Volkswanderer der DJK Köllerbach waren am Samstag und Sonntag bereits ab 6 Uhr in der Früh' unterwegs. "Das sind die Menschen, die an einem Tag zwei Volkswanderungen in Angriff nehmen", weiß Ursula Lauer, Vorsitzende der DJK, die mit ihrem großen Team wieder einmal alles im Griff hat

Köllerbach. Frühmorgens, wenn die Hähne krähen: Die ersten Volkswanderer der DJK Köllerbach waren am Samstag und Sonntag bereits ab 6 Uhr in der Früh' unterwegs. "Das sind die Menschen, die an einem Tag zwei Volkswanderungen in Angriff nehmen", weiß Ursula Lauer, Vorsitzende der DJK, die mit ihrem großen Team wieder einmal alles im Griff hat. In der Kyllberghalle, am Start- und Zielpunkt, brodelt die Hausmannskost, locken die herrlichsten selbst gebackenen Kuchen, gibt's Auskunft zu Übernachtungsmöglichkeiten und zu allen anderen Dingen. Die Volkswanderer sind wild auf die aktive Bewegung in Feld und Flur. Und auch auf die Stempel, die es dafür gibt.Das Köllertal präsentiert den Wanderern seine Schokoladenseite: Auf allen Strecken von fünf, zehn oder zwanzig Kilometern wetteifert das intensive Gelb der Rapsblüte mit dem des Löwenzahn. Wiesen, Bäume und Sträucher sind überall intensiv grün "wie einst im Mai". Die Sonne strahlt, der Himmel ist blau, mit schneeweißen Wolken, die Fernsicht ist prima.

"Da musst du aufpassen, dass du keine Panoramavergiftung kriegst", meint augenzwinkernd der junge Sebastian Leitner, der die 20 Kilometer joggend nimmt, als wär's die kleinste Übung. Ebenfalls 20 Kilometer zurückgelegt hat der 62-jährige Manfred Eisenbarth von der großen Differter Wandergruppe, in der es heißt: "900 bis 1000 Kilometer sind jedes Jahr drin beim Volkswandern."

Auch die jungen Leute halfen

Am Ende kommen alle auf ihre Kosten, auch der Verein: "1200 Teilnehmer waren gekommen, 100 Kuchen gingen über die Theke, 300 Portionen Linsensuppe, 200 Portionen Brasilianischer Rahmbraten - wir sind mit dem Verlauf der Veranstaltung mehr als zufrieden", resümiert am Ende die DJK-Vorsitzende Ursula Lauer. Und ergänzt: "Besonders freut mich, dass uns wieder so viele junge Leute geholfen haben. Die wachsen mit den Jahren Schritt für Schritt in ihre Verantwortung hinein, dass sie schon ganz alleine diese Volkswanderungen organisieren könnten." Zudem hatte das Deutsche Rote Kreuz sein Spülmobil und seine Ersthelfer in den Dienst einer gelungenen Veranstaltung gestellt.