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Traumergebnis für Leonardo-da-Vinci-Schule

 Zu den Angeboten der Riegelsberger Leonardo-da-Vinci-Schule zählt eine Zirkus-AG, hier bei einem Auftritt. Archivfoto: Jenal
Zu den Angeboten der Riegelsberger Leonardo-da-Vinci-Schule zählt eine Zirkus-AG, hier bei einem Auftritt. Archivfoto: Jenal
Köllertal. Drei weiterführende Schulen gibt es im Köllertal: die Gemeinschaftsschulen in Riegelsberg (Leonardo-da-Vinci-Schule), Püttlingen (Peter-Wust-Schule) und Heusweiler (Friedrich-Schiller-Schule). Die Anmeldezahlen fürs Schuljahr 2013/14 liegen jetzt vor. Riegelsberg und Püttlingen melden ein Plus, Heusweiler ein Minus Von SZ-Redakteur Michael Emmerich

Köllertal. Drei weiterführende Schulen gibt es im Köllertal: die Gemeinschaftsschulen in Riegelsberg (Leonardo-da-Vinci-Schule), Püttlingen (Peter-Wust-Schule) und Heusweiler (Friedrich-Schiller-Schule). Die Anmeldezahlen fürs Schuljahr 2013/14 liegen jetzt vor. Riegelsberg und Püttlingen melden ein Plus, Heusweiler ein Minus. Die Friedrich-Schiller-Schule verzeichnet bisher 54 Anmeldungen. "Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr", bilanziert Schulleiter Ludwig Geiser. "Wir können zwei große fünfte Klassen bilden, drei kleinere wären besser." Geiser sagt ganz offen, dass er den Klassenteiler (29) für viel zu hoch hält: "Er dürfte höchstens bei 25 liegen."


46 Neulinge wird die Peter-Wust-Schule nach derzeitigem Stand nach den Sommerferien aufnehmen. "Erfahrungsgemäß gibt es aber jedes Jahr Nachzügler, so dass wir am Ende wohl bei mehr als 50 liegen", ordnet Schulleiterin Kerstin Jugl-Koch die Zahlen ein. Die bedeuteten einen leichten Zuwachs, einen "Aufwärtstrend", fügt sie hinzu. In Püttlingen wird es zwei fünfte Klassen geben, eine Ganztags- und eine Halbtagsklasse. Kerstin Jugl-Koch glaubt, bei vielen Eltern sei noch nicht angekommen, dass auch die Peter-Wust-Schule zum Abitur führt, und zwar in neun statt in acht Jahren wie am Gymnasium: "Am Ende halten die Jugendlichen das gleiche Abitur in Händen."

Eine vierte Eingangsklasse (bisher sind es drei) wird es an der Riegelsberger Leonardo-da-Vinci-Schule geben. Ein Raum dafür ist gerade noch frei. Bisher 94 Anmeldungen sind ein Traumergebnis. "Wir sind die Gemeinschaftsschule mit dem größten Zuwachs", berichtet Schulleiter Günter Engel stolz. Dass die Quote der Jungen und Mädchen, die über die Riegelsberger Schule das Abitur erreichen, bei 30 Prozent der Gesamtschülerzahl liegt, sei eine tolle Werbung, meint Engel. Er lobt auch die gute Arbeit der Eltern- und Schülervertretung. Kurzum: die Leonardo-da-Vinci-Schule genieße einen ausgezeichneten Ruf. Engel: "Bei uns ziehen alle an einem Strang. Wer unser Haus betritt, spürt die gute Atmosphäre."



Ein Blick auf den Regionalverband: 1095 Anmeldungen für die 18 Gemeinschaftsschulen und 918 für seine neun Gymnasien hat der Regionalverband Saarbrücken nach dem Ende der offiziellen Anmeldefrist am 26. Februar verzeichnet. Das teilte Regionalverbandsdirektor Peter Gillo mit. Im vergangenen Jahr lagen diese Zahlen bei 1113 (Gemeinschaftsschulen) beziehungsweise 881 (Gymnasien). Gillo sagte, dass noch mit verspäteten Anmeldungen zu rechnen sei. Vergangenes Jahr waren es rund 150, so dass die tatsächlichen Zahlen bei 1243 beziehungsweise 904 lagen. Die höchsten Anmeldezahlen der Gemeinschaftsschulen meldeten die Sulzbachtalschule (146) und die Rastbachtalschule (144), gefolgt von Riegelsberg (94), Bellevue (85) und Völklingen, Am Sonnenhügel (80).

Bei den Saarbrücker Gymnasien liegt das Deutsch-Französische Gymnasium (DFG) mit 173 vor dem Ludwigsgymnasium (116), gefolgt vom Rotenbühl (113) und Otto-Hahn (95). In Völklingen hat das Warndtgymnasium mit 93 Anmeldungen die Zahl gegenüber dem Vorjahr (49) klar gesteigert. Gillo: "Losverfahren waren dieses Jahr nicht nötig. Das Kultusministerium hat für die vier Schulen, an denen die Anmeldungen über der geplanten Zügigkeit lagen, eine weitere Klasse genehmigt. Neben der Gemeinschaftsschule Riegelsberg waren dies die Gymnasien Otto-Hahn, Warndt und DFG."Foto: andreas engel

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