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Stadt Püttlingen will Container für Flüchtlinge aufstellen

Stadt Püttlingen will Container für Flüchtlinge aufstellen

Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei in unmittelbarer Nachbarschaft der Kläranlage wird die Stadt Püttlingen demnächst bis zu zwölf mobile Wohnunterkünfte für Flüchtlinge aufstellen. Das beschloss der Werkausschuss auf Vorschlag der Stadtverwaltung in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Auch wenn aktuell in Püttlingen laut Auskunft von Bürgermeister Martin Speicher (CDU ) "Ruhe an der Front" herrscht ("Wir hatten seit zwei Wochen keine Zuweisung von Flüchtlingen mehr"), in der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen will die Stadt für alle Fälle gerüstet sein. Platz für 45 Menschen

Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei in unmittelbarer Nachbarschaft der Kläranlage wird die Stadt Püttlingen demnächst bis zu zwölf mobile Wohnunterkünfte für Flüchtlinge aufstellen. Das beschloss der Werkausschuss auf Vorschlag der Stadtverwaltung in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Auch wenn aktuell in Püttlingen laut Auskunft von Bürgermeister Martin Speicher (CDU ) "Ruhe an der Front" herrscht ("Wir hatten seit zwei Wochen keine Zuweisung von Flüchtlingen mehr"), in der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen will die Stadt für alle Fälle gerüstet sein.

Platz für 45 Menschen

Zuerst versuche man, den Zuwanderern privaten Wohnraum zur Verfügung zu stellen ("Da haben wir noch Reserven"), bevor jedoch erneut Turnhallen, wie schon in den beiden Vorjahren in Köllerbach geschehen, in Beschlag genommen werden müssten, möchte man lieber die mobilen Container nutzen. Etwa 45 Menschen könnten in ihnen Platz finden, hieß es im Werksausschuss. Auf dem Gelände der früheren Stadtgärtnerei könnten sie in den kommenden Wochen aufgestellt werden, samt der erforderlichen Infrastruktur mit Licht, Wasser, Strom und Ansprechpartner. In diesem Zusammenhang kündigte der Verwaltungschef an, dass die Stadt beabsichtige, die ehemaligen noch intakten Gewächshäuser der Gärtnerei für Fortbildungs- und Ausbildungszwecke nutzen zu wollen, etwa für die Anzucht von Blumenschmuck oder im Landschaftsbau innerhalb des Stadtgebietes. Das Projekt mit den mobilen Wohnheimen ist vorerst auf drei Jahre befristet.