Jugendbeirat für Püttlingen: Sprachrohr für die Püttlinger Jugend?

Jugendbeirat für Püttlingen : Sprachrohr für die Püttlinger Jugend?

Rat billigt einstimmig die notwendige Satzung: Die Stadt bekommt einen Jugendbeirat. Der Seniorenbeirat stand Pate.

Um Jugendliche möglichst früh an die Politik heranzuführen und sie stärker in das kommunalpoltische Geschehen mit einzubeziehen, können Städte und Gemeinden im Saarland Jugendbeiräte gründen. Ein solches Gremium beabsichtigt auch der Püttlinger Stadtrat einzurichten, der bei seiner Sitzung am Mittwochabend im Pfarrsaal St. Sebastian die entsprechende Satzung einstimmig beschlossen hat.

Der Jugendbeirat steht Jugendlichen ab 14 Jahren offen. Das Gremium wirkt insbesondere beratend, ihm können weder Rechte noch Pflichten übertragen werden, die dem Rat nicht selbst zustehen. Dies gibt die entsprechende Empfehlung des kommunalen Selbstverwaltungsgesetzes (KSVG) vor. Ohne weiteres ist es jedoch möglich, dem Jugendgremium ein Anhörungs- und Rederecht im Stadtrat einzuräumen. Und: Auf Antrag des Jugendbeirates können Themen in die Tagesordung der Ratssitzungen aufgenommen werden.

Die vom Beirat innerhalb seines Aufgabenbereichs gefassten Beschlüsse sind – so sieht es der Satzungsentwurf vor – nicht bindend, jedoch sollen sie wie eine Empfehlung an den Stadtrat oder den Bürgermeister behandelt werden.

Die Satzung für den künftigen Jugendbeirat der Stadt Püttlingen orientiert sich in ihrer Ausgestaltung an der Mustersatzung für Seniorenbeiräte in saarländischen Städten und Gemeinden – natürlich abgestimmt auf junge Menschen.

Zu welchem Termin es denn nun ganz konkret einen Jugendbeirat für Püttlingen geben soll und wie man dessen Mitglieder findet, war noch kein Thema in der Stadtratssitzung.