Speicher soll es nochmal packen

Püttlingen. "Jede Besteigung eines Berges beginnt mit dem ersten Schritt, und den gehen wir heute." Das sagte im Pfarrheim Liebfrauen die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Püttlingen, Annegret Kramp-Karrenbauer. Anlass war die Vertreter-Versammlung ihrer Partei, in der 60 stimmberechtigten Delegierten das Recht zustand, einen Bürgermeister-Kandidaten zu benennen

Püttlingen. "Jede Besteigung eines Berges beginnt mit dem ersten Schritt, und den gehen wir heute." Das sagte im Pfarrheim Liebfrauen die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Püttlingen, Annegret Kramp-Karrenbauer. Anlass war die Vertreter-Versammlung ihrer Partei, in der 60 stimmberechtigten Delegierten das Recht zustand, einen Bürgermeister-Kandidaten zu benennen. Die Amtszeit des derzeitigen Bürgermeisters Martin Speicher(CDU) läuft bis zum 31. Dezember 2009. Sein Nachfolger wird am 7. Juni 2009 gewählt, gemeinsam mit der Wahl des Europa-Parlaments und des Stadtrates und direkt von den wahlberechtigten Püttlinger Bürgern. Für die CDU Püttlingen, die seit der Stadtwerdung vor 40 Jahren den Verwaltungschef stellt, war klar: "Speicher soll wieder Bürgermeister werden!" Dies schlug Kramp-Karrenbauer vor. Ein Gegenkandidat wurde nicht benannt. Abgestimmt wurde geheim. 57 Delegierte folgten dem Vorschlag, dazu gab es eine Ablehnung und zwei Enthaltungen. Zuvor skizzierte Speicher sein Programm für den Wahlkampf. Er nannte den Ausbau der Infrastruktur in den Stadtteilen, die Förderung von Gewerbe und die Sanierung der Finanzen. Als Bürgermeister werde er sich weiter für Sicherheit und Ordnung in der Stadt einsetzen, kultur- und sporttreibende Vereine und Organisationen unterstützen sowie Maßnahmen zu Gunsten von Natur, Umwelt, Tourismus und Verkehr vorantreiben. Zum "Superwahljahr 2009" unter veränderten Vorzeichen - es treten mehr Parteien und Bewerber an, außerdem fällt die FünfProzent-Klausel weg - trafen Kramp-Karrenbauer und Speicher eine ähnliche Prognose: Die Ausgangslage für die CDU und ihren Kandidaten, die Stadtrats- beziehungsweise Direktwahl zu gewinnen, sei gut; es gelte aber, nicht nur Erfolge der Vergangenheit aufzuzählen, sondern den Bürgern auch Vertrauen in das Zukunfts-Konzept zu vermitteln. "Wir alle müssen viel Überzeugungsarbeit in den Häusern unserer Bürger leisten!", hieß es. et