Hilfe nach einem Schlaganfall Schlaganfall, und dann? – Lotsen helfen

Von Marco Reuther · Die „Schlaganfall-Lotsen“ unterstützen Patienten nach dem Klinik- oder Reha-Aufenthalt. Ein gesünderer Lebenswandel könnte viele Schlaganfälle verhindern.

 Das Projekt „Schlaganfall-Lotsen“ wurde am Mittwoch im Knappschaftsklinikum Saar (KKSaar) in Püttlingen vorgestellt; vorne von links: Stefanie Marx (Koordinatorin des Projektes am KKSaar und selbst Lotsin), Professorin Dr. Stefanie Behnke (Stellvertretende Direktorin Neurozentrum Saar, Chefärztin Neurologie Sulzbach), Dr. Jürgen Guldner (Direktor Neurozentrum Saar, Chefarzt Neurologie), Gesundheitsministerin Monika Bachmann, Schlaganfall-Lotse Patrick Steiner, Dr. Marion Bolte (Ärtzliche Direktorin KKSaar); hinten (von links): Ralf Beckstein (Leiter Stabsstellen KKSaar), Armin Beck (Leiter Regionaldirektion Saarbrücken der KBS) und Mario Schüller, Krankenhausdirektor der KKSaar GmbH. Dahinter steht ein neuer Dienstwagen der Schlaganfall-Lotsen.

Das Projekt „Schlaganfall-Lotsen“ wurde am Mittwoch im Knappschaftsklinikum Saar (KKSaar) in Püttlingen vorgestellt; vorne von links: Stefanie Marx (Koordinatorin des Projektes am KKSaar und selbst Lotsin), Professorin Dr. Stefanie Behnke (Stellvertretende Direktorin Neurozentrum Saar, Chefärztin Neurologie Sulzbach), Dr. Jürgen Guldner (Direktor Neurozentrum Saar, Chefarzt Neurologie), Gesundheitsministerin Monika Bachmann, Schlaganfall-Lotse Patrick Steiner, Dr. Marion Bolte (Ärtzliche Direktorin KKSaar); hinten (von links): Ralf Beckstein (Leiter Stabsstellen KKSaar), Armin Beck (Leiter Regionaldirektion Saarbrücken der KBS) und Mario Schüller, Krankenhausdirektor der KKSaar GmbH. Dahinter steht ein neuer Dienstwagen der Schlaganfall-Lotsen.

Foto: BeckerBredel

Über 30 Prozent aller Schlaganfall-Patienten bekommen irgendwann in ihrem Leben einen zweiten Schlaganfall, manche auch mehr. Das möglichst zu verhindern ist eines der Ziele der neuen „Schlaganfall-Lotsen“, die am Mittwochmorgen im Knappschaftsklinikum Saar in Püttlingen vorgestellt wurden. Ein weiteres Ziel ist es, den durch einen Schlaganfall eingeschränkten Patienten zu ermöglichen, länger in den eigenen vier Wänden zu leben. „Die Schlaganfall-Lotsen sind ein Meilenstein in der Nachsorge“, sagte Dr. Jürgen Guldner, Chefarzt der Neurologie des Klinikums, der auch daran beteiligt war, das 200-stündige Ausbildungsprogramm für Schlaganfall-Lotsen zu entwickeln.