Scheck fürs Mehrgenerationenhaus

Die neue Einrichtung samt „Café zeitlos“ wird am 17. März eröffnet.

Mit einem Zuschuss in der Tasche war Elke Ferner, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am Freitag nach Püttlingen gekommen: Den Scheck über 30 000 Euro aus Steuermitteln übergab sie Bürgermeister Martin Speicher für das neue Mehrgenerationenhaus in der Völklinger Straße 14. Dort, wo noch voriges Jahr der Püttlinger Polizeiposten seinen Sitz hatte und wo künftig verschiedene Angebote für alle Generationen vorgehalten werden sollen (wir berichteten).

Das Geld stammt aus dem eigens aufgelegten Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Die Förderung läuft bis zum Jahr 2020 - bis dahin gibt es jedes Jahr weitere 30 000 Euro vom Bund für das Projekt, das die verschiedenen Generationen an einem Ort zusammenführen soll. Bürgermeister Martin Speicher betonte, dass man auch in Püttlingen Orte brauche, wo sich Menschen unterschiedlichen Alters ungezwungen begegnen, "voneinander lernen und profitieren" können. In dem Haus gibt es dann auch das "Café zeitlos": Die Uhr ohne Zeiger im offenen Treff und Mittelpunkt des Hauses unterstreicht den Namen. Des Weiteren gibt es eine geräumige Küche, einen Seminar- und Kreativraum sowie ein Büro für Beratungstermine von Verwaltungsmitarbeitern und einer städtischen Sozialarbeiterin. Im Regionalverband Saarbrücken, so Elke ferner, gibt es bereits drei Mehrgenerationenhäuser.

Das Püttlinger Mehrgenerationenhaus wird am Freitag, 17. März, 18 Uhr, zusammen mit Familienministerin Monika Bachmann und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo eröffnet. Bereits vorher, ab 14 Uhr, ist das Café geöffnet, ab 15 Uhr läuft ein Kurs des "Schwester-Projektes" zum virtuellen Mehrgenerationenhaus. Am Sonntag, 19. März, schließt sich ein Tag der offenen Tür an.