Ringer des KSV Köllerbach II feiern einen historischen Sieg

Ringer des KSV Köllerbach II feiern einen historischen Sieg

Das hat es noch nicht gegeben: Der KSV Köllerbach II hat die Ringkampfgemeinschaft Illtal mit 37:0 besiegt – der höchste Sieg seit Bestehen der Regionalliga. In der Oberliga unterlag der KSV Fürstenhausen der KSG Erbach mit 16:21.

In der Ringer-Regionalliga Südwest ist der zweiten Mannschaft des KSV Köllerbach am vergangenen Samstag bei der Ringkampfgemeinschaft Illtal mit dem 37:0 der höchste auf der Matte errungene Sieg seit Bestehen der Liga gelungen. Vor etwa 150 Zuschauern erkämpfte der Nachwuchs des Bundesligisten acht optimale Vierer-Wertungen durch Schulter- und hohe Punktsiege.

Der Köllerbacher Etienne Kinsinger gewann seinen Kampf nach sechs Minuten gegen Christopher Klesen mit 12:0. Nach Angaben von Köllerbachs Betreuer Bernd Klein hatte Kinsinger die volle Kampfzeit durchgerungen, um sein Stehvermögen zu testen.

KSV-Schwergewichtler Alexander Schmidt siegte mit 4:2 gegen den besten Ringer der Gastgeber, Adam Leimoev, und steuerte dank seiner cleveren Kampfweise am Ende zwei Mannschaftspunkte zum deutlichen Sieg bei. "Unsere Ringer haben individuelle Fehler der Gegner ohne zu zögern ausgenutzt. Ich habe mit einem Sieg gerechnet, das eindeutige Resultat hat mich jedoch überrascht", erklärte Klein.

Im Saarderby der Oberliga Südwest unterlag der KSV Fürstenhausen am vergangenen Samstag bei der KSG Erbach mit 16:21. Die Fürstenhausener erkämpften zwar vier optimale Wertungen durch die Schultersiege von Oliver Reez, Enes Salci und Rafik Manukyan sowie mit der technischen Überlegenheit von Daniel De Agazio im Kampf gegen Falah Hassan Salman. Manukyan glänzte nach 58 Sekunden Kampfzeit mit einem Schultersieg gegen Altmeister Steven Pirrung. Nur 45 Sekunden benötigte Reez, um seinen Gegner Fabian Bayer auf die Schultern zu legen. Die Gastgeber entschieden jedoch die restlichen sechs Duelle zu ihren Gunsten.