| 13:28 Uhr

Hubschrauber machte schlapp
Rettungshubschrauber hat eine Panne

Ein ADAC-Rettungshubschrauber brachte am Dienstagmorgen einen Notarzt zu einem Einsatz in Püttlingen. Doch dann musste der auf einer Wiese gelandete Hubschrauber wegen mechanischer Probleme stundenlang am Boden bleiben.
Ein ADAC-Rettungshubschrauber brachte am Dienstagmorgen einen Notarzt zu einem Einsatz in Püttlingen. Doch dann musste der auf einer Wiese gelandete Hubschrauber wegen mechanischer Probleme stundenlang am Boden bleiben. FOTO: BeckerBredel
Püttlingen. Der Ersatz-Hubschrauber für „Christoph 16“ konnte nach einem Einsatz in Püttlingen nicht mehr abheben. Von Becker & Bredel

Ein Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung GmbH kreiste am Dienstagmorgen über Püttlingen. Der Grund: ein Notruf aus der Goethestraße. Der Helikopter landete schließlich auf der großen Wiesenfläche zwischen Goethestraße und Wimbach. Jedoch: er kam nicht mehr hoch.


Der Rettungshubschrauber hatte ein mechanisches Problem, der Pilot entschied sich, nicht mehr zu starten, sondern einen Techniker um Hilfe zu bitten. Für den Hubschrauber bedeutete das eine mehrstündige Zwangspause im hohen Gras. Abseits der Straße ließ sich die Crew nieder. Was von weitem nach Picknick aussah, war allerdings eine höchst unfreiwillige Unterbrechung des Einsatztages. Denn während der Notarzt den Patienten in der Goethestraße versorgte und schließlich mit einem Rettungswagen zum Krankenhaus brachte, konnte die Helikopter-Crew, bestehend aus Pilot und Notfallsanitäterin nicht mehr von der Maschine weg. „Der Techniker kommt aus Bonn“, hieß es. Es sei nur ein „kleineres Problem“ zu beheben, aber wer in die Luft gehen will, der muss natürlich auf Nummer sicher gehen. Es sei auch nicht die Originalmaschine „Christoph 16“ betroffen, sondern eine Ersatzmaschine, Baujahr 2002. Sie kommt zum Einsatz, wenn der in Saarbrücken stationierte „Christoph“ gewartet wird.

Der Patient und dessen Versorgung hätten durch die Probleme mit dem Hubschrauber keine Nachteile gehabt, denn das Absetzen des Notarztes an der richtigen Stelle war ja noch möglich gewesen. Augenzeugen schilderten, dass die Polizei in der Köllner Straße gestanden habe, um dem Hubschrauber einen Landeplatz zuzuweisen und den Notarzt zur Goethestraße zu bringen. Der Hubschrauber habe mehrfach die Einsatzstelle umkreist und dann doch auf der Wiese hinter dem Privathaus aufgesetzt – offenbar die dem Einsatzort am nächsten liegende sichere Landemöglichkeit.