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Püttlingen gewinnt den Schlagabtausch

Püttlingen gewinnt den Schlagabtausch

Der Handball-Oberligist beendet die Siegesserie des SV Zweibrücken. Am Ende einer spannenden Partie fassten sich Marion Müller und Kira Martin ein Herz und sorgten mit ihren Treffern für den 30:28-Erfolg des HSV.

Mit 10:0 Punkten im Rücken war Frauenhandball-Oberligist SV Zweibrücken in die Trimm-Treff-Halle gekommen. Die Partie beim Tabellendritten HSV Püttlingen ließ also auf Spannung hoffen. Die Hoffnungen sollten nicht unerfüllt bleiben. Bis zur 59. Minute deutete in einer ansehnlichen und spannenden Partie alles auf ein Unentschieden hin - dann legten die Püttlingerinnen einen starken Endspurt hin und siegten mit 30:28 (15:17).

"In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Biss. Das hat den Unterschied gemacht", sagte HSV-Spielerin Aline Kessler: "Am Anfang haben wir nicht gut gespielt. Die Abwehr hat schlecht gestanden. Wir haben zu viele Gegentore zugelassen. Und die Kommunikation hat nicht gestimmt. Zum Glück haben wir das am Schluss nochmal in den Griff gekriegt."

Die Partie ging ausgeglichen los. Die sieben Plätze, die zwischen den Mannschaften in der Tabelle liegen, konnte man auf dem Spielfeld nicht erkennen. Dem SV Zweibrücken gelang nach einem Tempogegenstoß das erste Tor. Die Gäste blieben acht Minuten in Führung, bis Kira Martin zum 4:4 traf. In der Folge taten sich die Püttlingerinnen schwer - vor allem in der Abwehr. Die Zweibrückerinnen hatten oftmals leichtes Spiel. "Das haben wir einfach nicht gut gemacht", sagte Kessler, deren Mannschaft schon am Spieltag zuvor in der Partie bei Tabellenführer TV Bassenheim (29:29) Probleme in der Defensive hatte: "Wir waren zu langsam und haben vorne auch zu schlecht geworfen." Die Zweibrückerinnen dagegen waren vor dem HSV-Tor konsequent und lagen in der ersten Halbzeit meist mit drei Toren in Führung. Zur dürftigen Leistung der Gastgeberinnen gesellte sich eine Portion Pech. Denn mehrere Würfe landeten am Pfosten. Zur Halbzeit stand es somit 15:17 aus HSV-Sicht.

Nach der Pause lief es besser für die Mannschaft von Trainer Hans-Werner Müller. Püttlingen spielte aggressiver, wurde selbstbewusster - und schaffte den Ausgleich. "Wir haben in der Abwehr mehr geredet, mehr miteinander gespielt", sagte Kessler. Doch ab dem 21:21 ging es hin und her. Die Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Sie ließen kaum eine Chance ungenutzt. Püttlingen setzte sich mit zwei Toren ab, Zweibrücken kam direkt wieder ran. Bis zur 59. Minute. Dann fassten sich Marion Müller und Kira Martin ein Herz und machten den Sieg für ihren HSV Püttlingen perfekt.

www.hsv-puettlingen.de

Der Tabellendritte HSV Püttlingen hat am kommenden Sonntag erneut ein Heimspiel. Um 16 Uhr ist in der Trimm-Treff-Halle der Tabellensiebte HSG Hunsrück zu Gast.