1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Püttlingen

Püttlingen feiert sein Stadtfest namens „Stadtfeschd“

Es darf wieder gefeiert werden : Püttlingen feiert „Stadtfeschd“

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause lädt Püttlingen vom 19. bis zum 21. August wieder zum „Stadtfeschd“ ein. Laila Lenz, Vorsitzende des Püttlinger Verkehrsvereins, freut sich schon aufs „neue alte“ Püttlinger Fest.

Lenz steuert seit Jahrzehnten die Veranstaltungen in Sachen Stadtvermarktung, und sie ist sich bewusst: „Natürlich verändert sich so ein Stadtfest, aber das muss nicht unbedingt schlecht sein.“ Unterstützer gibt es viele: „Denken Sie an die vielen Vereine, die zum Gelingen beitragen. Die opfern doch ihre Zeit und Kraft, auch im Sinne der Nachwuchsarbeit – das ist doch positiv.“

Den Fassanstich übernimmt am kommenden Freitag, 19 Uhr, die Bürgermeisterin Denise Klein auf dem Kardinal-Maurer-Platz. Dazu steuert die Sway Band, bei hoffentlich milden Sommertemperaturen, Livemusik italienischer Prägung auf der Naturbühne bei. Am Samstagabend liefert die Band Foolin‘ Around Rockmusik zum „Abtanzen“, umrahmt von etlichen Ess- und Getränkeständen der erwähnten Püttlinger Vereinslandschaft.

„Ganz gespannt sind wir schon auf den Auftritt des neugegründeteten Freundeskreises Fresagradinaria, die zu diesem Fest mit ‚Spanferkel à la Fresa‘ und Weinproben aus den Abruzzen für frischen Wind sorgen will“, freut sich Laila Lenz – Fresagradinaria ist die italienische Partnerstadt Püttlingens.

Am Sonntagnachmittag sind die Geschäfte beim Verkaufsoffenen Sonntag geöffnet, während auf der Naturbühne, peu à peu, ab 16.30 Uhr, der Alleinunterhalter Roman Dittgen, die Tanzformation Weiß-Gold sowie die „Partyband Volker Trenz“ für Unterhaltung sorgen.

Neu in diesem Jahr: Erstmals wird die Spätkirmes vom Burgplatz in die Innenstadt verlegt und damit direkt in das Geschehen integriert, „die Kinder können sich hier auf ein Karussell freuen“, sagt Laila Lenz. Und Biergarten-Freunde können das Fest länger als üblich im Freien genießen, weil die Stadt die Sperrstunde für die drei Tage der Veranstaltung verlängert hat. Die unvermeidlichen Verkehrseinschränkungen werden durch entsprechende Beschilderung entschärft. „Parkplätze“, so heißt es in der Ankündigung, „stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.“