Püttlingen fährt elektrisch

Püttlingen. Rund um das Thema "Elektrofahrzeuge" geht es bei einer Info- und Präsentationsveranstaltung der Stadt Püttlingen am morgigen Freitag, 4. Mai, von 10 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz. Die Stadt plant selbst - im begrenzten Maße - Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrpark auzunehmen.Hohe Benzinpreise und der Gedanke an den Umweltschutz - etwa in Sachen CO2-Reduzierung - würdenauch im kommunalen Bereich "in vielen Endscheidungsprozessen eine immer wichtigere Rolle spielen. Neben der energetischen Sanierung von Gebäuden und dem weiteren Ausbau und der Nutzung von regenerativen Energien wird dabei ein Hauptthema der Einsatz und die Förderung von alternativen Antriebsquellen sein", heißt es in der Einladung.

Püttlingen. Rund um das Thema "Elektrofahrzeuge" geht es bei einer Info- und Präsentationsveranstaltung der Stadt Püttlingen am morgigen Freitag, 4. Mai, von 10 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz. Die Stadt plant selbst - im begrenzten Maße - Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrpark auzunehmen.Hohe Benzinpreise und der Gedanke an den Umweltschutz - etwa in Sachen CO2-Reduzierung - würdenauch im kommunalen Bereich "in vielen Endscheidungsprozessen eine immer wichtigere Rolle spielen. Neben der energetischen Sanierung von Gebäuden und dem weiteren Ausbau und der Nutzung von regenerativen Energien wird dabei ein Hauptthema der Einsatz und die Förderung von alternativen Antriebsquellen sein", heißt es in der Einladung.

Elektroautos und E-Bikes (Elektro-Fahrräder) seien mittlerweile technisch so weit ausgereift, dass sie für kürzere Strecken und im innerstädtischen Straßenverkehr eine echte Alternative s seien. "Werden die Fahrzeuge dabei mit Strom aus Erneuerbaren Energien beladen, ermöglicht die Elektromobilität sogar eine CO2-freie Fortbewegung", heißt es im Schreiben der Stadtverwaltung. Auch die Stadt Püttlingen wolle "den Ausbau dieser zukunftsweisenden und innovativen Technologie" vorantreiben. Durch den beabsichtigten Einsatz "von alltagstauglichen und wirtschaftlich vertretbaren Elektrofahrzeugen im städtischen Fuhrpark und durch die Installation von Ladesäulen an städtischen Gebäuden verfolgt die Stadt Püttlingen das Ziel, sowohl ein ökologisches wie ökonomisches Zeichen zu setzten."

In einem weiteren Schreiben wird aber auch eingeräumt, dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen, angesichts der "schwierigen Haushaltslage" Püttlingens, "ein Spagat zwischen umweltpolitischer Sinnhaftigkeit und betriebswirtschaftlichen Erfordernissen" sei. Denn die teils noch "horrenden Anschaffungskosten" seien auch durch die günstigeren Betriebskosten nicht betriebswirtschaftlich. Daher habe sich die Verwaltung auf Fahrzeuge konzentriert, deren Anschaffung auch wirtschaftlich vertretbar sei. Angeschafft werden könnten - wenn wieder neue Fahrzeuge fällig sind - zum Beispiel Fahrzeuge für den kommunalen Ordnungsdienst oder kleinere Werkzeugfahrzeuge.

Zu sehen sind am Freitag Elektrofahrzeuge, die in Püttlingen zum Einsatz kommen können. Zudem zeigt die Energis GmbH ebenfalls zwei Elektrofahrzeuge und verschiedene Elektroroller. Die Firma "eVera" aus Saarbrücken stellt das Elektrofahrzeug MIA vor, und die Firma Thomé-Bormann aus Prüm den Klein-Lkw "Goupil", der seit gestern beim Baubetriebshof der Stadt Püttlingen getestet wird. Da auch Elektrofahrzeuge "tanken" müssen, zeigt die Firma Hager aus Blieskastel entsprechende Elektro-Ladesäulen. red