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Püttlingen braucht eine neue Frauenbeauftragte

Püttlingen braucht eine neue Frauenbeauftragte

Die Püttlinger Frauenbeauftragte Silvia Kirsch wird in der heutigen Stadtratssitzung (ab 17 Uhr in der Stadthalle) ihren Abschlussbericht vorstellen. Wie es in einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion heißt, hat Silvia Kirsch ihr Amt bereits zum 30. Juni niedergelegt.

Um eine eventuell längere Vakanz des Ehrenamtes zu vermeiden, schlagen die CDU-Fraktion und deren stellvertretende Vorsitzende Vera Jockers-Kaltz vor, dass Margret Schmidt, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung (Stabsstelle Bildung und Soziales), das Amt übernehmen könnte, da diese auch innerhalb der Verwaltung die interne Frauenbeauftragte sei und entsprechende Erfahrungen mitbringe. Die Besetzung beider Positionen durch eine Person bringe auch die entsprechenden Synergien mit sich. "Dies ist bereits mit wenigen Wochenstunden möglich. Eine komplette Freistellung ist daher nicht nötig. Die Stadt hätte somit indirekt eine hauptamtliche Frauenbeauftragte", so Vera Jockers-Kaltz. (Wobei in der Stadtratssitzung die Frage aufkommen dürfte, ob es überhaupt möglich ist, einen Teil der Arbeitszeit einer Verwaltungsmitarbeiterin oder eines -mitarbeiters in Zeit für ein Ehrenamt umzuwandeln.)

Entsprechend des Kommunal-Selbstverwaltungsgesetzes muss eine Kommune mit über 20 000 Einwohnern eine hauptamtliche Frauenbeauftragte haben; unter 20 000 Einwohnern, wie in Püttlingen , genügt eine ehrenamtliche Frauenbeauftragte.