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Neuer Mai-Regen-Rekord im Köllertal - Besserung in Aussicht

Neuer Mai-Regen-Rekord im Köllertal - Besserung in Aussicht

Gefühltes Herbstwetter auch zum Mai-Ausklang: Bis dato ist in Eiweiler mit 157 Litern schon die doppelte Menge des üblichen Mai-Regens gefallen - ein neuer Rekord meiner Messreihe (seit 1987), der heute durch den erwarteten sintflutartigen Regen noch deutlich gesteigert werden kann.Eine umfangreiche Tiefdruckzone liegt derzeit über ganz Mitteleuropa, und bedingt durch große Temperaturgegensätze zwischen West- und Osteuropa gewinnt das aus Südosten nach Deutschland ziehende Tief Frederik zusätzlich Energie, so dass seine Regenfracht über Deutschland ausgeschüttet wird. Es vermischt feucht-warme Luft aus Osten mit der bei uns liegende kühlen Atlantikluft, was zur Bildung sehr intensiver Regengebiete führt, die vor allem über Süddeutschland enorme Regenmengen auslösen können. Auch das Köllertal wird heute davon tangiert, denn es ist bedeckt mit ergiebigen und lang anhaltenden Regenfällen bei Temperaturen um 15 Grad. Morgen gibt es anfangs noch Regen, der im Tagesverlauf nachlässt. Dann ist es stark bewölkt, und steigender Luftdruck mit auffrischendem Nordwind lässt die Wolken auflockern. So ist ab Sonntag endlich ein Silberstreif am Horizont zu sehen: Von den Azoren dehnt sich ein Hochkeil zu uns aus, und es ist wolkig mit Aufheiterungen, die Sonne scheint zeitweise bei einem böigen, auf Nordost drehenden Wind. Die Höchstwerte liegen morgen und am Sonntag zwischen 16 und 18 Grad. Zum Einstand in den Juni und in den meteorologischen Sommer bahnt sich nun tatsächlich eine Umstellung der Großwetterlage an: Ein Hoch baut sich zwischen den Britischen Inseln und der Nordsee auf, an dessen Ostflanke jedoch kühle Nordmeerluft einströmt, die sich durch den hohen Sonnenstand allmählich erwärmen kann. Zu Wochenbeginn stellt sich freundliches und trockenes Wetter ein, teils ist es sonnig, teils wolkig bei Temperaturen um 20 Grad. In der zweiten Wochenhälfte könnte die Hochdruckbrücke etwas brüchiger werden und bei einer typisch frühsommerlichen Mischung aus Sonne und Quellwolken steigt in der feuchter werdenden Luft mit Höchstwerten um 23 Grad auch wieder die Schauer- und Gewitterneigung. Auf jeden Fall scheint der Juni nach dem völlig ins Wasser gefallenen, kühlen Wonnemonat Mai nun endlich die so lang ersehnte Wende zu Sonne und Wärme bringen zu wollen.

Gefühltes Herbstwetter auch zum Mai-Ausklang: Bis dato ist in Eiweiler mit 157 Litern schon die doppelte Menge des üblichen Mai-Regens gefallen - ein neuer Rekord meiner Messreihe (seit 1987), der heute durch den erwarteten sintflutartigen Regen noch deutlich gesteigert werden kann.

Eine umfangreiche Tiefdruckzone liegt derzeit über ganz Mitteleuropa, und bedingt durch große Temperaturgegensätze zwischen West- und Osteuropa gewinnt das aus Südosten nach Deutschland ziehende Tief Frederik zusätzlich Energie, so dass seine Regenfracht über Deutschland ausgeschüttet wird. Es vermischt feucht-warme Luft aus Osten mit der bei uns liegende kühlen Atlantikluft, was zur Bildung sehr intensiver Regengebiete führt, die vor allem über Süddeutschland enorme Regenmengen auslösen können. Auch das Köllertal wird heute davon tangiert, denn es ist bedeckt mit ergiebigen und lang anhaltenden Regenfällen bei Temperaturen um 15 Grad. Morgen gibt es anfangs noch Regen, der im Tagesverlauf nachlässt. Dann ist es stark bewölkt, und steigender Luftdruck mit auffrischendem Nordwind lässt die Wolken auflockern. So ist ab Sonntag endlich ein Silberstreif am Horizont zu sehen: Von den Azoren dehnt sich ein Hochkeil zu uns aus, und es ist wolkig mit Aufheiterungen, die Sonne scheint zeitweise bei einem böigen, auf Nordost drehenden Wind. Die Höchstwerte liegen morgen und am Sonntag zwischen 16 und 18 Grad. Zum Einstand in den Juni und in den meteorologischen Sommer bahnt sich nun tatsächlich eine Umstellung der Großwetterlage an: Ein Hoch baut sich zwischen den Britischen Inseln und der Nordsee auf, an dessen Ostflanke jedoch kühle Nordmeerluft einströmt, die sich durch den hohen Sonnenstand allmählich erwärmen kann. Zu Wochenbeginn stellt sich freundliches und trockenes Wetter ein, teils ist es sonnig, teils wolkig bei Temperaturen um 20 Grad. In der zweiten Wochenhälfte könnte die Hochdruckbrücke etwas brüchiger werden und bei einer typisch frühsommerlichen Mischung aus Sonne und Quellwolken steigt in der feuchter werdenden Luft mit Höchstwerten um 23 Grad auch wieder die Schauer- und Gewitterneigung. Auf jeden Fall scheint der Juni nach dem völlig ins Wasser gefallenen, kühlen Wonnemonat Mai nun endlich die so lang ersehnte Wende zu Sonne und Wärme bringen zu wollen.