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Nach langer Vakanz: Michael Meiser ist neuer Pfarrer für Püttlingen

Vakanz im Pfarrhaus beendet : Püttlingen hat nach langer Vakanz einen neuen Pfarrer

Michael Meiser führt nun die Pfarreiengemeinschaft.

Für die Püttlinger Katholiken hat das lange Warten ein Ende: Seit 1. Dezember ist Pfarrer Michael Meiser (43) neuer Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Püttlingen. Der Vorstellungsgottesdienst beginnt am 2. Adventssonntag, 5. Dezember, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian. Damit endet die fast sechsjährige Vakanz, die mit dem Tod von Pfarrer Hans Thul im Januar 2016 begonnen hatte. „Bisher bin ich sehr herzlich aufgenommen worden“, sagt Michael Meiser im Gespräch mit unserer Zeitung. Er wohnt im Pfarrhaus von Liebfrauen.

Der Seelsorger ist in Illingen geboren und in Urexweiler und Stennweiler aufgewachsen. Schon früh engagierte er sich als Messdiener und Gruppenleiter in der Kirche. Nach dem Abitur trat er 1998 ins Priesterseminar ein. In Trier und München studierte Meiser Theologie und Philosophie. 2005 wurde er zum Priester geweiht. Im Anschluss an seine sechsjährige Kaplanszeit in den Pfarreiengemeinschaften Wadgassen und Merchweiler wechselte er 2011 als leitender Pfarrer in die Pfarreiengemeinschaft Mehring im Moseltal. Nach zehnjährigem Wirken in Rheinland-Pfalz führt ihn seine zweite Pfarrstelle nun ins Köllertal.

Den Vorstellungsgottesdienst dürfen nur Geimpfte oder Genesene (2G-Regel) besuchen, es gilt Maskenpflicht. Der anschließend geplante Empfang im Pfarrheim wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt.