| 20:06 Uhr

Kindergärten Straßenverkehr
Mehr Verkehr an Kita Espenstraße wegen Baustellenumfahrung

 Sicherheit vor der Kita in Püttlingen gefordert (Symbolbild).
Sicherheit vor der Kita in Püttlingen gefordert (Symbolbild). FOTO: gms / Puky
Püttlingen. Eltern und Kinderschutzbund appellieren an die Autofahrer, die Stadtverwaltung will den Übergang für Kinder sicherer machen.

(mr) Alles in allem läuft es recht ordentlich mit der innerörtlichen Umfahrung der Großbaustelle in der Püttlinger Köllertalstraße. Ein problematischer Punkt scheint sich nun aber doch herauszukristallisieren: Die Bilinguale Kita Espenstraße liegt, ganz oben an der steilen Espenstraße, mitten in der Umfahrungs-Route. So ist man nun besorgt über die zusätzliche Gefahr für die Kleinen durch den zusätzlichen Verkehr.


Der Elternausschuss der Kita und der Kinderschutzbund Püttlingen appellieren daher in einer gemeinsamen Stellungnahme an Autofahrer, Lokalpolitik und Verwaltung, „die Sicherheit der Kinder sicherzustellen“ und beschreiben die Situation wie folgt: „Bereits zuvor kam es angesichts des Straßenverlaufs – die Kita liegt genau in einer Kurve – und wegen mangelnder Ortskenntnis beziehungsweise rücksichtslosen Fahrverhaltens vieler Autofahrer wiederholt zu gefährlichen Situationen. Durch die Umleitung des Verkehrs hat sich die Lage nun weiter zugespitzt.“

Kerstin Tischendorf, Vorsitzende des Elternausschusses, bringt als eventuell mögliche Gegenmaßnahmen etwa Geschwindigkeitsbegrenzungen, Kontrollen und Warnhinweise ins Gespräch. Die Püttlinger Kinderschutzbund-Vorsitzende Martina Ksinsik sieht ausdrücklich nicht nur Politik und Verwaltung in der Pflicht, sondern appelliert insbesondere auch an das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer.



Stadtverwaltung, Kita und Kinderschutzbund haben in der Sache bereits Kontakt miteinander aufgenommen, schon am heutigen Donnerstagnachmittag wird es einen Ortstermin geben. Wie Ordnungsamtsleiter Bernd Bläs erklärte, sind die Sorgen ja durchaus nachvollziehbar, zumal wenn man bedenke, dass durch die Verkehrszunahme die Lücken im fließenden Verkehr an der Kita vorbei kleiner geworden sind. „Wir werden auf jeden Fall schnellstmöglich auf das Problem reagieren“.

Denkbar seien eine Tempo-Verringerung, vielleicht auch eine Fahrbahnverengung oder eine auf Knopfdruck reagierende Fußgängerampel. Allerdings müsse man die beste Lösung, die dann auch umgesetzt wird, noch ermitteln – daher auch der aktuelle Ortstermin.