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Baustellen-Pause in Püttlinger Ortsdurchfahrt
Ortsdurchfahrt für sechs Wochen frei

Von kommenden Samstag bis 13. Januar kann die Köllertalstraße in Püttlingen wieder befahren werden, die Baustelle hat dann Winterpause.
Von kommenden Samstag bis 13. Januar kann die Köllertalstraße in Püttlingen wieder befahren werden, die Baustelle hat dann Winterpause. FOTO: Andreas Engel /
Püttlingen. Der Püttlinger Stadtrat hat grünes Licht für die verkürzte Winterpause auf der noch langwierigen Baustelle gegeben. Von Andreas Lang

Jetzt ist es offiziell: Pünktlich zum ersten Advent geht die Großbaustelle in der Köllertalstraße, die der Ortsdurchfahrt zwischen Püttlinger Stadtmitte und Trimmtreff eine monatelange Vollsperrung beschert, in die vom Stadtrat verordnete Winterpause.


Schon am kommenden Freitag werden die Sperrungen zurückgebaut, und die Beschilderung wird entsprechend geändert, hieß es in der jüngsten Stadtratssitzung. Ab Samstag, 1. Dezember, kann das Köllertal dann wieder auf der „normalen“ Strecke durchfahren werden.

Allerdings wird das nur wenige Wochen Bestand haben. Denn wenn es die Witterung zulässt, wird die Winterpause bereits zum 13. Januar beendet und tags darauf die Vollsperrung wieder eingerichtet. Dem hat der Püttlinger Stadtrat bei seiner Sitzung im Pfarrheim St. Sebastian zugestimmt.



Die Baustellenpause ist damit, wie es sich bereits im Vorfeld andeutete (wir berichteten), kürzer als ursprünglich vorgesehen. Im September vor zwei Jahren hatte der Rat – auf Grundlage des damals vorgestellten Verkehrsgutachtens – zunächst noch beschlossen, während des Ausbaus der Köllertalstraße die Strecke voll zu sperren, man war von einer 18-monatigen Bauzeit ausgegangen. Wenige Monate später folgte dann – auch wegen des Weihnachtsgeschäfts in Püttlingen – die Arbeiten zwei mal jeweils vom 1. Advent bis Ende Februar zu unterbrechen und eine Winterpause einzulegen, wie es im vorigen Winter auch geschehen ist.

Durch die Pausen würde sich die Gesamtbauzeit dann allerdings – einschließlich besagter Pausen –  von eineinhalb auf zwei Jahre verlängern. Bereits der vergangene milde Winter habe aber gezeigt, dass die Arbeiten, mit relativ geringen Ausfalltagen, schon ab Januar wieder möglich gewesen wären.

Würde man nun bei der langen Winterpause bleiben, dann sei wegen des aktuell verzögerten Baufortschritts abzusehen, dass sich die endgültige Fertigstellung der Gesamtmaßnahme bis Ende Oktober des kommenden Jahres hinziehen werde. Als Gründe nennt die Verwaltung unvorhersehbare Schwierigkeiten und Mehrarbeiten beim Verlegen der Versorgungskanäle. Es bestehe sogar die Gefahr, dass 2019/2020 eine weitere Winterpause notwendig werde und sich die Arbeiten somit bis 2020 hinziehen würden. Mit der nun beschlossenen verkürzten Winterpause soll dem entgegen gewirkt werden.