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KSV Köllerbach II wagt endlich den Schritt in die 2. Ringer-Bundesliga

Köllerbach. Die zweite Mannschaft des KSV Köllerbach gehörte seit der Gründung der Ringer-Regionalliga 1994 zu der Klasse. Trotz acht Meister- und Vizemeisterschaften kam der Aufstieg für die Köllerbacher nie in Frage. "Diese Klasse ist die ideale Ebene für unseren Nachwuchs, um Wettkampfpraxis zu sammeln. Zudem können wir uns aus finanziellen und logistischen Gründen neben unserer Bundesliga-Mannschaft nicht noch eine weitere in der 2. Liga leisten", hieß es in den Begründungen, warum der KSV II in der Regionalliga blieb. aki

Nun entschied sich der Verein, als Vizemeister aufzusteigen. Warum wagt Köllerbach II in dieser Saison den Schritt in die 2. Bundesliga? Cheftrainer Thomas Geid erklärt: "Nachdem wir erfahren hatten, dass die Regionalliga aufgelöst wird und alle saarländischen Mannschaften in die neu gebildete Oberliga Saar eingestuft werden, entschieden wir uns für den Aufstieg. Wir glauben, dass unsere Reserve in der 2. Liga besser als in der Oberliga aufgehoben ist." Er fügt an: "Die 2. Bundesliga West ist auch deswegen interessant, weil sie Saarderbys mit den Saarvertretern KV Riegelsberg , ASV Hüttigweiler und AC Heusweiler bietet." Als Saisonziel nennt Geid den Nichtabstieg. Titelfavorit ist für ihn der KSV Witten.



Neu bei der Köllerbacher Reserve sind Nico Zarcone (61/66 Kilogramm Freistil) vom KV Riegelsberg , der Lette Alberts Jurcenko (75 Kilogramm Freistil), der Bulgare Stanislav Kanev (86 bis 130 Kilogramm griechisch-römisch ) und der Litauer Romas Fredericas (98/130 Kilogramm griechisch-römisch ). Zarcone soll auch in der Bundesliga-Mannschaft zum Einsatz kommen.